Gesang
Nora Friedrichs
Nora Friedrichs wurde in Hamburg geboren und studiert seit 2006 Gesang bei Frau Prof. Renate Behle und Liedgestaltung bei Prof. Burkhard Kehring an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Die Sopranistin verfügt über ein breitgefächertes Konzertrepertoire; im November 2010 übernahm sie beispielsweise die Solosopranpartie in der vierten Sinfonie von G. Mahler.
Ebenso widmet sie sich intensiv dem Liedschaffen, insbesondere gilt ihr Interesse dem zeitgenössischen Repertoire. So sang sie Uraufführungen in Hamburg, Berlin und Leipzig und wirkte bei Radiomitschnitten des NDR sowie des MDR mit. Konzerte in Hamburg führten die Sängerin u.a. ins Thalia Theater und ins Rolf-Liebermann-Studio des NDR sowie in die Kleine Musikhalle.
International konzertierte Nora Friedrichs bereits in Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Frankreich. Auch im Opernbereich sammelte die Hamburgerin bereits viele Erfahrungen.
Im Gasteig München war sie 2009 mit der Produktion „gehen gehen gehen - Kein Theater
nach Thomas Bernhard“ zu sehen und 2010 sang sie an der Staatsoper Hamburg die Hauptrolle in der zeitgenössischen Oper „Gallantry“ von Douglas Moore. Ebenfalls wirkte sie 2010 in Rameaus „Les Indes Galantes“ mit, einer Produktion des internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg. Im Juni/Juli 2011 war die Sängerin in der Oper „L‘infedeltà delusa“ von J. Haydn zu hören und zu sehen. In der Inszenierung von Starregisseur Anthony Pilavachi überzeugte sie in der Rolle der Vespina. In der Spielzeit 2011/12 ist sie als Pamina und Papagena an der Oper Kiel zu erleben.
Die Sopranistin nahm an mehreren Meisterkursen international renommierter Künstler teil, u. a. bei Angela Denoke und Margreet Honig.
Nora Friedrichs ist Preisträgerin des Mozart - Wettbewerbes der Absalom-Stiftung der Stadt Hamburg und Stipendiatin der Franz-Wirth-Gedächtnis-Stiftung.
Svenja Liebrecht
Die Koloratursopranistin Svenja Liebrecht wurde in Elmshorn bei Hamburg geboren und studierte an der Musikhochschule Hamburg im Diplomstudiengang Oper, sowie Lied und Oratorium bei Frau Prof. Ingrid Kremling und Herrn Prof. Geert Smits.
Nachdem sie beide Abschlüsse mit Auszeichnung bestanden hat, bereitet sie sich zur Zeit auf ihr Konzertexamen vor.
Dieses wird sie im Oktober 2011 in einem Orchesterkonzert der Hamburger Symphoniker mit den "Vier letzten Liedern" von Richard Strauss abschließen.
Neben ihrem Studium wurde Svenja Liebrecht bereits an verschiedenen Theatern und Opernhäusern engagiert, darunter an der Hamburgischen Staatsoper, der Hamburger Kammeroper sowie am Opernhaus Kiel.
Zu ihren Rollen zählen die Königin der Nacht (Zauberflöte), die Schwester Constance (Dialogues des Carmelites) sowie die Adele (Fledermaus).
Ebenfalls gewann sie mehrere Wettbewerbe, darunter den 1. Preis beim Mozart Wettbewerb der Absalom-Stiftung Hamburg und den 1. Preis beim Elise-Meyer-Wettbewerb.
Svenja Liebrecht ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes, des Lyceum Clubs Hamburg sowie der Yehudi Menuhin Stiftung.
Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Sängerinnnen und Gesangspädagogen u.a. Margreet Honig, Angela Denoke, Klesie Kelly und Edda Moser.
Im Forum der Musikhochschule Hamburg war sie zuletzt im Juni 2010 als "Donna Anna" (Don Giovanni) sowie im November 2010 bei "NDR Start - Junge Künstler live" zu hören.
Svenja Liebrecht verfügt über ein breites Repertoire im Bereich Oper, Operette, Lied und Oratorium.
Christin Kullmann
Christin Kullmann wurde in Thüringen geboren und wuchs in Hamburg auf. Als Mitglied in verschiedenen Chören sang sie zahlreiche chorsinfonische Werke, wobei sie Gelegenheit hatte, bei Rundfunkübertragungen sowie mehreren CD-Produktionen mitzuwirken. Eine Konzertreise des Chores „Musica Viva“ führte sie nach Rom in den Peters-Dom. Im November 2004 sang sie die Sopranpartie im Magnificat von J.S. Bach in der Hauptkirche St. Katharinen, Hamburg.
Seit Herbst 2006 studiert Christin Kullmann Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Diplom-Studiengang; zunächst bei Frau Prof. Ingrid Kremling, seit Oktober 2011 in der Klasse von Herrn Prof. Jörn Dopfer. Zusätzlich studiert sie Musikerziehung.
Sie ist Stipendiatin des durch Lord Yehudi Menuhin initiierten Vereins Live Music Now sowie des Richard-Wagner-Verbands Hamburg. Ferner ist sie Preisträgerin des Elise-Meyer-Wettbewerbs Hamburg 2011.
Bühnenerfahrung sammelte sie mit den Hochschulproduktionen „Gespräche der Karmeliterinnen“, „Die Fledermaus“ sowie Cendrillon; mit letzterer Produktion gastierte sie an der Kieler Oper.
Meisterkurse bei renommierten Sängerinnen und Gesangspädagogen, u.a. bei Angela Denoke und Margreet Honig ergänzen ihre Ausbildung.
Steinunn Soffia Skjenstad
Die isländische Sopranistin Steinunn Soffia Skjenstad hat als Kind ihr Musikstudium in Reykjavík angefangen. Nach ihrem abgeschlossenen Gesangstudium an der isländischen Kunstakademie ist Skjenstad für weitere Musikausbildung nach Helsinki gezogen, wo sie an der Sibeliusakademie studiert hat.
2008-2010 machte Skjenstad eine neue Ausbildung im Fach Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei dem erfahrenen Liedinterpreten Prof. Burkhard Kehring, wo sie zusammen mit der Pianistin Eva Barta als festes Duo arbeitete.
Skjenstad hat zahlreiche Konzerte in u.a. Island, Finnland, Frankreich, Ungarn, Polen, Österreich und Deutschland gegeben und hat ebenso an Opernproduktionen in Reykjavik, Hamburg und Helsinki mitgewirkt.
Im Oktober 2007 hat Skjenstad den 1. Preis für Lied im Erkki Melartin Kammermusikwettbewerb in Finnland gewonnen sowie den 3. Preis beim Joseph Suder Internationalen Wettbewerb in Nürnberg 2008 und im April 2010 hat sie den Preis der Hermann und Elina Ebel Stiftung erhalten. Weiter hat sie den 1. Preis für Gesang im Wettbewerb der Elise Meyer Stiftung im Juni 2011 bekommen.
Ihre künstlerische Perspektive hat Skjenstad zudem weiterentwickelt in Meisterkursen bei u.a. Margreet Honig, Julius Drake, Hartmut Höll, Ralf Gothóni, Elly Ameling, Helmut Deutsch und Axel Bauni. Derzeit erweitert Skjenstad ihre musikalische Entwicklung in der Opernklasse an der Hamburger Musikhochschule.
Eva Maria Summerer
Eva Maria Summerer wurde 1985 in Cham (Bayern) geboren.
Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie an der dortigen Musikschule, wo sie zunächst in Klavier, Querflöte und Cello, später dann auch in Gesang unterrichtet wurde.
2004 begann sie ihr Studium Musik für das Lehramt am Gymnasium mit Hauptfach Klavier und Schwerpunktfach Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München, welches sie 2008 mit dem 1. Staatsexamen abschloss. Die junge Mezzosopranistin wirkte vor und während ihrer Studienzeit in München in verschiedenen solistischen Projekten, Ensembles und a-capella Chören mit. So sammelte sie bereits während ihres Schulmusik Studiums erste Erfahrungen auf der Opernbühne in einer Produktion von Mozarts „Die Zauberflöte“ als Dritte Dame sowie in Verdis „La Traviata“ an der Münchner Musikhochschule.
Im Herbst 2008 begann Eva Summerer ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule in Hamburg bei Prof. Turid Karlsen, seit 2011 studiert sie bei Prof. Gundula Schneider. Sie besuchte unter anderem Meisterkurse bei Margreet Honig, David Jones, Janet Williams und Gudrun Ayasse.
Im Frühjahr diesen Jahres gastierte die junge Sängerin in der Hamburger Kammeroper in einer Produktion von Mozarts Zauberflöte des Theaters für Kinder als Dritte Dame und Papagena.
Neben dem Opernrepertoire widmet sich Eva Summerer verstärkt auch dem klassischen Lied und der Kirchenmusik; so gestaltet sie als Solistin zahlreiche Oratorien, Konzerte und Liederabende im Hamburger und süddeutschen Raum.
Ronaldo Steiner
Der brasilianische Bariton Ronaldo Steiner wurde 1980 in Boston, USA, geboren. Er studierte Schulmusik an der Universidade do Estado de Santa Catarina im brasilianischen Florianopolis und Gesang an der University of Georgia in Athens, USA. Gegenwärtig absolviert er einen Master in Operngesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
In seiner bisherigen Karriere sang Ronaldo Steiner zahlreiche Oratorien und Partien seines Fachs, u.a. den Sprecher und Zweiten Priester in Mozarts Zauberflöte beim Festival Petropolis in Brasilien (2005), Marullo in Verdis Rigoletto am Teatro Ademir Rosa in Brasilien (2006), den Mikado in Gilbert and Sullivans The Mikado an der Athena Grand Opera in Athens, Georgia, wo er ebenso mit der Titelrolle in Mozarts Don Giovanni (2009) zu erleben war. In der Opera Stabile der Hamburgischen Staatsoper war er zuletzt als Junius in Brittens The Rape of Lucretia zu erleben. In Kiel gastierte er in der letzten Spielzeit bereits in der Puppenopernvariante von Pauline Viardots Aschenputtel als Baron Pictordu. In der Spielzeit 2011/12 ist Ronaldo Steiner auch an der Hamburger Kammeroper als Zuniga oder Escamillo in Carmen, sowie in Kiel als Fiorello in Der Barbier von Sevilla zu erleben.
Judith Thielsen
Die Mezzosopranistin Judith Thielsen wurde 1988 in Norddeutschland geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann sie im Alter von drei Jahren mit Geigenunterricht. Ersten Gesangsunterricht erhielt sie mit achtzehn Jahren. Im Herbst 2008 begann sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, zunächst in der Klasse von Frau Prof. Turid Karlsen und später bei Prof. Geert Smits.
Erste Bühnenerfahrung sammelte Judith Thielsen in der Koproduktion „gehengehengehen- kein Theater nach Thomas Bernhard“ von der Opera Silens mit der Theaterakademie Hamburg. Mit dieser Produktion war sie im Jungen Forum Musik und Theater Hamburg und im Gasteig in München zu sehen.Im
Februar 2011 war sie mit Benjamin Britten's „ The Rape pf Lucretia“ , einer Koproduktion der HfMT Hamburg und der Hamburgischen Staatsoper, in der Opera Stabile zu sehen.
Judith Thielsen widmet sich intensiv dem Liedschaffen. Ihr breites Lied- und Konzertrepertoire wurde unter anderem bei Meisterkursen mit Norman Shetler, Margreet Honig und Robert Holl vervollständigt.
Ihre rege Konzerttätigkeit als Konzert- und Liedsängerin führt Judith Thielsen durch ganz Deutschland. Sie gastierte u.a im Kieler Schloss, in der Liederhalle Stuttgart, in der Laeiszhalle in Hamburg und im Gasteig in München. So sang sie 2010 „ Lieder aus des Knaben Wunderhorn“ von Gustav Mahler in Hamburg mit dem Orchester der Hochschule für Musik und Theater unter der Leitung von Simone Young. 2011 erhielt Judith Thielsen den Masefield – Studienpreis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und war mehrfache Preisträgerin beim 18. Internationalen Johannes-Brahms Wettbewerb in Pörtschach.
Anna-Maria Torkel
Anna–Maria Torkel wurde 1985 in Bremen geboren. Bereits mit sechs Jahren erhielt sie Geigenunterricht, 2002 ihre ersten Gesangsstunden.
Seit 2009 studiert die Mezzo-sopranistin an der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) Hamburg Gesang, zunächst bei Frau Prof. Yvi Jänicke und seit Oktober 2010 bei Herrn Prof. Geert Smits. Zuvor studierte sie Mathematik und Musik auf Lehramt in ihrer Heimatstadt Bremen und schloss dieses mit dem ersten Staatsexamen ab.
Während ihres Studiums in Bremen und im Laufe des Studiums an der HfMT Hamburg wirkte die junge Sängerin in verschieden Projekten mit, unter Anderem in Mozarts „Die Zauberflöte“ an der Hochschule für Künste Bremen, in der Inszenierung des internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper und kürzlich in der Produktion „Cendrillon“ des jungen Forums der HfMT Hamburg, welche als Gastspiel auch an der Kieler Oper zu sehen war.
Neben dem klassischen Repertoire widmet sich Anna – Maria Torkel der zeitgenössischen Musik. Unter Anderem arbeitet sie eng mit der Komponistin Rucsandra Popescu zusammen. 2004 spielte sie in der Uraufführung den Pinocchio in der gleichnamigen Kinderoper im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ und sang im Oktober 2011 die Solopartie ihres uraufgeführten Oratoriums im St. Petri Dom Bremen.
Momentan gastiert Anna – Maria Torkel als 3. Dame in der Zauberflöte an der Kieler Oper.
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