Klarinette
Boglàrka Pecze
,,Die gebürtige Ungarin Pecze, die Klarinette mit der Raffinesse einer Frühvollendeten spielt.”
(TAZ)
„Nur“ Klarinette spielen, das wäre Boglárka Pecze zu langweilig. Klassische Musik bedeutet für sie vor allem auch Spaß, Bewegung und Interaktion mit dem Publikum. So verbindet die junge Ungarin ihre Liebe zur Klarinette mit ihrer zweiten großen Leidenschaft dem Tanz und Schauspiel. Sie bringt die Klarinette zum Sprechen, tanzt mit ihr und gibt den Emotionen in der Musik durch Mimik und Gestik Raum – macht sie nicht nur hör-, sondern auch sichtbar.
Boglárka Pecze, 1986 in ungarischen Baja geboren, absolvierte ihr Studium bei Reiner Wehle, ergänzt durch Meisterkurse u.a. bei Jörg Widmann, Suzanne Stephens und Eduard Brunner. Komplettiert wird ihr bisheriger Werdegang durch einen Aufbaustudium im Bereich Neue Musik ( IEMA 2009/2010) und im Bereich Kammermusik.
Die 25-Jährige ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und des Stockhausen Preis 2010 und 2011 sowie des DAAD-Preis. Zahlreiche Solo- und Kammermusikauftritte führten Boglárka Pecze bereits durch Europa, Asien und die USA
So konzertierte sie u.a. beim Schleswig-Holstein Musikfestival, den Salzburger Festspielen, bei den Tagen für Neue Musik Zürich, sowie beim Internationalen Musikfestival Shanghai, Contemporary Music Festival Huddersfield, Ojai Music Festival Kalifornien und dem Festival d'Automne à Paris.
Im vergangenen Jahr spielte sie so u.a. mit dem Ensemble Modern, Ensemble Linea, Ensemble Resonanz sowie in der selbst gegründeten Manufaktur für aktuelle Musik.
Ihre Arbeit ist geprägt durch eine regelmäßige und intensive Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten, wie u.a. H. Lachenmann, H. Holliger, N.A. Huber, P. Eötvös, H. Zender, F. Cerha, M. Illés, G. Aperghis und I. Mundry. Zudem wirkte sie bereits bei zahlreichen Uraufführungen mit.
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