Klavier
Alina Azario
«Trotz ihres jungen Alters ist Alina Azario eine vollkommene Pianistin, und Dieses weil sie in ihrer Kunst weiter geht als nur ein reiner Virtuose. Ihre Beziehung mit dem Klavier hat eine gefestigte Form und besitzt die Fähigkeit, das Publikum zu verzaubern. Sie lädt uns in ein "Zimmer des Zuhörens" ein, mit einer durch große Reife gekennzeichnete bedachte und sensible Herangehensweise an die Interpretation der Werke.» (Rumänisches Kulturinstitut Paris)
Alina Azario studiert seit Oktober 2006 in der Klasse von Prof. Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik in Hamburg, mit Abschuß im Fach Diplom Klavier im Jahr 2010, gefolgt von einem Studium im Fach Konzertexamen. Seit Oktober 2010 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Alina Azario wurde in der Stadt Piatra Neamt (Rumänien) geboren. Sie begann bereits im Alter von 6 Jahren mit dem Klavierspiel und erhielt schon nach kurzer Zeit zahlreiche Preise bei nationalen Wettbewerben. Im Alter von 15 Jahren hatte Alina Azario die Gelegenheit, ihre musikalische Ausbildung in Paris fortzusetzen, wo sie ihre Musikkenntnisse mit vielen Persönlichkeiten vertiefen konnte, so z.B. mit Elisabeth Leonskaya, Théodor Paraschivesco, Géry Moutier, Boris Berman, Jacques Rouvier, Tibor Szasz, Laurent Cabasso. In den Jahren, in denen Alina Azario in Frankreich studierte, erhielt sie die wichtigsten Auszeichnungen der drei Konservatorien in den Klassen von Jacqueline Bourgès-Maunoury, Jasmina Kulaglich, Christophe Bukudjian.
Alina Azario konzertiert regelmäßig als Solistin in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Spanien, Dänemark, Bulgarien und Rumänien. Sie hat u.a. mit den Dirigenten Ovidiu Balan, Dietmar Gräf, David Marcian, Janko Zsolt, Ovidiu Marinescu und Emily Freeman Brown zusammen gearbeitet, wo sie als Klaviersolistin mit dem Philharmonischen Staatorchester von Bacau (Rumänien), dem Philharmonischen Staatorchester «Oltenia» von Craiova, dem Philharmonisches Staatsorchester von Hermannstadt und dem Philharmonisches Staatsorchester von Vidin (Bulgarien) aufgetreten ist.
Zudem hat sie Radioaufnahmen für das Deutschlandradio Kultur, dem NDR und dem rumänischen Fernsehen gemacht. Im Januar 2011 hat Alina Azario zusammen mit dem Geiger Renaud Capuçon und dem Berliner Score Orchestra die Originalmusik zu dem französischen Kinofilm «Poulet aux prunes» von Marjane Satrapi und Vincent Parronnaud aufgenommen.
In ihrer pianistischen Laufbahn hat sie mehrere internationale Preise erhalten: den 1. Preis bei dem internationalen Klavierwettbewerb “Cita di Stresa” in Italien, den Sonderpreis des Preisrichterausschusses des internationalen Wettbewerbs “Cita di Cantu” für Klavier und Orchester in Italien und den 1. Preis bei dem Klavierwettbewerb in Lagny sur Marne in Frankreich. In 2011erhielt sie den Ebel Preis bei der Stiftung Maritim Hermann & Milena Ebel. Unter den Stipendien, die Alina Azario erhielt, sind das Stipendium des Ministeriums für französische Kultur, ein Leistungsstipendium der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, und ein Stipendium der Oscar und Vera Ritter Stiftung zu erwähnen.
Mauro Lo Conte
Mauro Lo Conte, 1984 in der Schweiz geboren, erhält seinen ersten Instrumentalunterricht mit dem Akkordeon und später im Fach Klavier bei Freddy Balta. 2003 beginnt Mauro Lo Conte sein Klavierstudium an der Hochschule für Musik in Lausanne in der Klasse von Christian Favre. Nach drei Jahren Studium erhält Mauro Lo Conte das Lehrdiplom. Im Jahre 2008 erhält er das Solistendiplom in der selben Klasse. Hierfür interpretiert er das zweite Klavierkonzert von Chopin mit dem Kammerorchester Lausanne, unter der Leitung von Hervé Klopfenstein. Das Solistendiplom wird ihm mit den Glückwünschen der Jury und mit dem ersten Preis der Max-Jost Stiftung ausgezeichnet, welcher jedes Jahr das beste Solistendiplom aller Absolventen auszeichnet.
Dank der Migros Kulturbörse kann Mauro Lo Conte im Oktober 2008 nach Hamburg ziehen, um dort an der Hochschule für Musik und Theater in der renommierten Klasse von Evgeni Koroliov sich auf das Konzertexamen vorzubereiten. 2009 beginnt er parallel zu seinem Studium eine Lehraktivität im Fach Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während seines Studiums besucht er verschiedene Meisterkurse bei renommierten Pianisten wie Pascal Devoyon, Jean-Philippe Collard, Dominique Merlet und Valentin Gheorghiù. Mauro Lo Conte erhält in der Schweiz die Migros Kulturfördeung 2008-2010 und die Förderung der Leenaards Stiftung. In Hamburg gewinnt er den Studienpreis der Masefield Stiftung und den zweiten Preis beim Elise-Meyer Wettbewerb.
Mauro Lo Conte hat Konzerte in Hamburg in der Laeiszhalle, im Horowitzkonzertsaal sowie im Harburger Rathaus gegeben. In der Schweiz spielte er im St-Prex Festival, im St-Ursanne Festival, in der Paderewski Halle und in der Salle Metropole in Lausanne. Zudem hat er Aufnahmen für das Radio Suisse-Romande eingespielt.
Lémuel Grave
Lémuel Grave wurde 1981 in Paris geboren. Im Alter von dreizehn Jahren entdeckte er die Leidenschaft sowohl zur klassischen Musik als auch zu dem Klavier.
Nach einem Jahr eigenständigem Üben am Klavier, hat er seine Ausbildung in Paris am Conservatoire XVIII in der Klasse von Philippe Corre begonnen. Daraufhin erhielt er die Chance, mit musikalischen Persönlichkeiten wie z.B. Denis Pascal, Jasmina Kulaglich und Aleksandar Serdar und vielen Anderen arbeiten zu können. Er erhielt sein Diplom im Fach Klavier am Conservatoire National d'Aubervilliers und im Fach Kammermusik mit Auszeichnung am Conservatoire National de Rueil Malmaison. Außerdem gewann er 1998 den ersten Preis beim Nationalwettbewerb St. Nom la Bréteche.
2006 entschied er sich für ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Prof. Marian Migdal. Er wird sein Klavier Diplom im April 2011 absolvieren.
Seine Leidenschaft für Lied und für die Stimme bewegte ihn dazu, im vergangenen Semester die Aufnahmeprüfung für einen Master in Liedgestaltung zu machen. Seit 2010 studiert er parallel zu seinem Klavierstudium in der Klasse von Prof. Burkhard Kehring. Er wird diese Ausbildung 2012 abschließen. Lémuel Grave zeichnet sich durch seine Vielfältigkeit in der Begleitung aus, so dass er mit vielen verschiedenen Sängern zusammen kommt, wie Rebekka Reister, Eva Ganizate, YunJeon Lee u.v.m..
Als weitere Besonderheit präsentiert sich Lémuel Grave mit zeitgenössischer Musik. Er hat bei zahlreichen Uraufführungen für Solo Klavier, Lied, Kammermusik und Ensemble teilgenommen. Der Komponist Ioannis Papadopoulos widmete ihm sein Stück für Klavier "Adiexodos“.
Er spielte bei zahlreichen Festivals, wie dem Usedomer Musik Festival, dem Musica Strasburg und wirkte bei Konzerte in der Reihe des MDR Figaro und NDR Kultur mit.
Lémuel Grave ist seit 2008 Stipendiat der "Yehudi Menuhin Live Musik now" Stiftung.
Naomi Imai
Geboren in Tokyo wächst die Pianistin Naomi Imai in Japan, Deutschland und der Schweiz auf. Als Fünfjährige erhält sie ihren ersten Klavierunterricht bei Mineko Fukuda, einer Schülerin des namhaften Pianisten und Pädagogen Conrad Hansen.
Nach ihrem Abitur beginnt sie ihr Studium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Prof. Gerlinde Otto im Hauptfach Klavier, Prof. Karl-Peter Kammerlander in Liedgestaltung und Prof. Larissa Kondratjewa in Kammermusik.
Seit Oktober 2005 vertieft sie ihr Können an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klavierklasse von Prof. Volker Banfield, das sie anschließend bei Prof. Kern fortgeführt und im Sommer 2010 mit dem Masterdiplom abgeschlossen hat. Sie ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now.
Yeseul Kim
Yeseul Kim wurde 1986 in Incheon/Korea geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt sie mit sechs Jahren bei Jihye Song. Zu ihren weiteren Lehrern zählten Prof. Hyerim Kim und Prof. Hyeongbae Kim an der Seoul Universität sowie Prof. Oliver Kern an der Musikhochschule Hamburg. 1999 begann sie das Studium an der Yewon Arts School in Seoul. Sie gab damals ein erstes Solokonzert als begabte junge Künstlerin in der Kumho Art Hall. Danach studierte sie an der Seoul Arts High School und war Stipendiatin der Sujung Shin Stiftung. Sie begann ihr Bachelorstudium an der Seoul Universität im Hauptfach Klavier und hat an der Musikhochschule Hamburg ihr Masterstudium abgeschlossen. Zurzeit befindet sie sich im Konzertexamenstudium bei Prof. Oliver Kern. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen ihren künstlerischen Rang: 3. Preis beim Elise-Meier Stiftung Wettbewerb (Hamburg) , Förderpreis beim Klavierwettbewerb für Studierende der HfMT (Hamburg), 3. Preis beim Osaka internationalen Wettbewerb (Osaka), 2. Preis beim Nationalen Chopin Wettbewerb (Seoul), 1. Preis beim Nationalen Klavierduo Wettbewerb (Seoul), 1. Preis beim Nationalen Eumyeon Wettbewerb (Seoul), 2. Preis beim nationalen Korea Musikwettbewerb (Seoul), Nanpa Wettbewerb ( Seoul ) um die wichtigsten zu nennen.
Meisterkurse bei Russel Sherman, Roland Proell, Dong il Han, Gerrit Ziterbart, Matti Raekalio, Oliver Kern, Alexey Lumimov und anderen ergänzten ihre Ausbildung.
Bisher trat Yeseul Kim in Deutschland, Polen, Österreich, Korea und Japan auf. Von 2010 - 2011 war sie Stipendiatin des DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) außerdem wird sie von der Masefield Stiftung gefördert. Seit 2011 ist Yeseul Kim Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Julia Kocina
Julia Kociņa wurde 1983 in Riga (Lettland) geboren. Sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren an der Jazeps Medins Musikschule Riga. Später studierte sie an der Musikakademie Lettland. Seit 2005 studiert sie bei Prof. Marian Migdal an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Im Jahr 2010 hat sie ein Aufbaustudium bei Prof. Albert Attenelle im Conservatorio Liceo in Barcelona begonnen und in Jahr 2011 es abgeschlossen.
Neben ihrem Studium besuchte Julia Kociņa Meisterkurse bei verschiedenen Pianisten wie Elisabeth Leonskaja, Lazar Berman, Valentina Berman, Petras Geniusas, Igor Zhukov, Igor Lazko und Wera Gornostajeva.
Im Jahr 2007 besuchte Julia Kociņa die „Internationale Sommermusikakademie“ in Nizza und erhielt Unterricht von dem Pianisten Prof. Gabriel Tacchino (Frankreich). Im Jahr 2010 besuchte sie den „Internationalen Sommercampus“ in Rostock bei Professor Matthias Kirschnereit. Sie war bei verschiedenen Wettbewerben u.a. in Lettland, Rumänien, Frankreich, Italien, Spanien erfolgreich und spielt seitdem Klavierabende in ihrer Heimat und im Ausland. Sie ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin „Live Musik Now“.
Nino Kotrikadze
Klavierunterricht erhielt die in Tiflis (Georgien) geborene Pianistin Nino Kotrikadze im Alter von fünf Jahren bei ihrer Mutter, einer ebenfalls am Konservatorium ausgebildeten Pianistin und Musikwissenschaftlerin. Früh wurde das Talent der Tochter für das Tasteninstrument offenbar, daher konnte Nino Kotrikadze schon während ihrer Schulzeit an einem speziellen Musikgymnasium ihrer Heimatstadt gefördert werden. Dort, und an einem weiteren Gymnasium, das sie parallel besuchte, wurde der Grundstock gelegt für die vier europäischen Sprachen, die sie heute - zusätzlich zur Weltsprache der Musik - fließend beherrscht. Im Alter von acht Jahren trat sie erstmals gemeinsam mit einem Kammerorchester auf; mit elf gab sie ihren ersten Solo-Klavierabend mit Werken von Bach, Mozart, Schumann und Chopin. Als Konzertpartner begleitete sie oftmals Prof. Revaz Tavadze, der später ihr Lehrer am Konservatorium in Tiflis wurde. Dort nahm sie 2003 ihr Studium auf und führte es 2007 mit dem Bachelor of Arts zu einem ersten Abschluss. Mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes setzte sie seit 2008 ihr Studium an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser fort, ab Oktober 2010 ergänzend auch an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Anna Vinnitskaya.
Nino Kotrikadze ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe und Festivals. Sie erhielt 1995 den Sonderpreis des Nationalen Musikwettbewerbs ihres Heimatlandes Georgien, erreichte 2000 den zweiten Preis beim „MTENY“ Musik Festival in Tiflis, sowie 2002, mit 15 Jahren als jüngste Teilnehmerin, den Elisabeth Leonskaja Fund Award. Im Jahre 2006 wurde ihr der „Gurevich Award“ des R. Rozhok und E. Gurevich Klavierwettbewerbs in Tiflis zuteil. Last, but not least errang Nino Kotrikadze im Juni des Jahres 2010 den 1. Preis Steinway Wettbewerbs in Hamburg. Künstlerische Impulse in ihrer Entwicklung gaben Nino Kotrikadze die Zusammenarbeit mit den weltweit renommierten Klavierlehrern und Pianisten Natalia Troull, Peter Lang, Karl-Heinz Kämmerling, Elisabeth Leonskaja und Andrzej Jasinski.
Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie derzeit in Deutschland, Italien und der Schweiz. Ihr Repertoire reicht von den Werken des frühen Barock bis hin zu den Avantgardisten des 20. Jahrhunderts.
Tiefe Konzentration im Spiel, beispielhaft ansprechender Einsatz und hoher Ernst ihrer Interpretation sind die nach außen hin am schnellsten wahrnehmbaren Eigenschaften der Pianistin im Konzert, denn auf dem Podium weiß sie mit Ausstrahlung zu begeistern. Ein klangreiches Farbspektrum und mitreißende Ausdruckskraft zeigt sich in den von ihr frei vorgetragenen großen Werken der Klavierliteratur. Faszinierend einfühlsam gibt sie auch allen kleinen, „erzählenden“ Charakterstücken des Elisabeth-Fest-Albums klingende Lebenskraft. Mit dieser Einspielung präsentiert Nino Kotrikadze ihre Debüt-CD.
Linda Leine
Linda Leine (geb. 1988 in Riga, Lettland) fing mit dem Klavierspiel im Alter von fünf Jahren an. Von 1966 bis 2008 bekam sie Unterricht in der Rigaischen Musikschule für begabte Kinder, danach wechselte sie zur Lettländischen Musikakademie J. Wihtol in die Klasse von A. Zandmanis. Seit 2010 studiert sie in der Klavierklasse von Prof. Lilya Zilberstein an der HfMT Hamburg. Linda war bereits Teilnehmerin an zahlreichen Meisterkursen, u.a. bei: Igor Lazko, Karl-Andreas Kolly, Mihail Voskresensky, Milena Mollova, Ronan O´Hora, Philip Moll, Einar Stehen-Nøkleberg und vielen anderen.
Seit ihrer vergleichsweise kurzen Kariere nahm Linda Leine an lettländischen, sowie internationalen Wettbewerben und Festivals erfolgreich teil und bekam zahlreiche Preise.
Sie wurde als Kammermusikerin und Korrepetitorin höchsten Niveaus anerkannt.
Im Jahr 2011 wurde Linda zu „Schwetzinger SWR Festspielen“, sowie zum Workshop „Woche der Begegnung junger Musiker“ eingeladen und nahm als eine der 23 Teilnehmer an dem internationalen Klavierwettbewerb Clara Haskil teil.
Linda Leine spielte mit dem Lettländischen Nationalorchester sowie dem Orchester der Lettländischen Musikakademie und gab Konzerte in größten Städten Lettlands und Europas.
Unter anderem machte sie Einspielungen für das lettländische sowie das deutsche Radio SWR.
2011 erlang Linda im Rahmen des Maritim Wettbewerbs den 1. Preis in der Klavierbegleitung und nahm im selben Jahr als Solistin an den Alsterfestspielen teil.
Auszug aus derm Repertoire:
J. S. Bach Prelude und Fugue A major, I Teil, BWV 864
L. van Beethoven Sonata No. 28, A major, Op.101
J. Brahms 8 Klavierstücke, Op.76
A. Berg Klavieronata Op.1
D. Shostakovich Prelude und Fugue B major, Op. 87
Daria Mitina
Die Pianistin Daria Mitina wurde 1987 in Saransk, Russland, geboren und begann schon im frühesten Kindesalter das Klavierspiel. Bereits als dreijährige trat sie im Fernsehen ihrer Heimatregion, der Republik Mordwiniens, auf und wurde 1995 in der zentralen Spezialmusikschule in Moskau aufgenommen wo sie bei Prof. Piassetsky studierte. In Paris gewann sie 1998 den Grand Prix des Internationalen Klavierwettbewerbs Paris. In ihre Wettbewerbserfolge reihen sich der Wettbewerb für junge Musiker "Vladimir Krainev", "Vladimir Spivakov" (Spezialpreis der Jury und 2. Preis) sowie der Grand Prix des internationalen Klavierwettbewebs "Valesia- Musica". Dieses Jahr gewann sie eine Reihe von Konzerten im Ausland beim Klavierwettbewerb der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Daria Mitina nahm an vielen Festivals teil, darunter das "Golden Ladya"- Festival und das Rheingau Festival in Deutschland.
Seit dem Jahr 2001 bis heute wird sie durch Namenhafte Stipendien und Stiftungen wie z. B. des Präsidentenprogramms für "begabte Kinder" (Russland) oder der Fanz Wirth Stiftung in Deutschland, gefördert.
Im Jahr 2006 nahm sie ihr Studium am berühmten Tschaikowsky Konservatorium in Moskau auf und führt dieses seit 2008 in Hamburg bei Prof. Nattkemper fort. Seit Anfang dieses Jahres ist Daria Mitina Pianistin des Mitina Trios mit dem sie an der diesjährigen Mendelssohn Summer School teilnahm und unterricht bei u. A. Prof. A. Steinhardt, Prof. R. Gothòni und Prof. M. Lingenfelder erhielt.
Katerina Moskaleva
Katerina Moskaleva, geb. 1988 in Wladiwostok, Russland, bekam mit 8 Jahren Ihren ersten Klavierunterricht. Vorher wurde sie bereits in Geige unterrichtet.
1995 kam sie mit ihrer Familie nach Moskau, wo sie die Gneseny-Musikschule 2001 mit Auszeichnung abschloss.
Im Juni 2001 übersiedelte Katerinas Familie nach Deutschland, nach Schwerin. In Schwerin hat sich Katerina schnell einen Namen gemacht. In Hamburg, bei dem „Hamburger Instrumental Wettbewerb“ erspielte sie sich 2002 den ersten Preis. Bei dem „Steinway-Klavierspiel Wettbewerb“ gewann sie 2002 einen dritten Preis und ein Stipendium von der OSKAR UND VERA RITTER STIFTUNG als Sonderpreis und zwei Jahre später (2004) einen 2. Preis. 2003 und 2006 bekam Katerina bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf der Bundesebene jeweils einen 1. Preis.2004 gewann Katerina als jüngste Teilnehmerin einen 3.Preis bei dem Internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik“, worauf eine Konzertreise durch Österreich und Tschechien folgte.
Ihr Klavierspiel brachte Katerina durch weitere Länder wie Russland, Schweiz, Italien, Spanien und Israel. Als Anregung und Unterstützung nahm sie an Meisterkursen von Edith Kraus, Robert Leonardy und Konrad Elser teil.
Katerina spielte bereits in vielen Ensembles und nahm an einigen Festivals, u.a. an dem „Usedomer Musikfestival“ oder der „Französischen Klangnacht“ in Hamburg, teil. Im Oktober 2010 hatte sie das „Concertino“ von Frederick Focke als Solistin mit dem Hochschulorchester der HfMT Hamburg uraufgeführt.
Seit November 2010 wird Katerina von der Yehudi-Menuhin-Live-Music- Now-Stiftung gefördert.
Zurzeit studiert Katerina in der Klavierklasse von Prof. Oliver Kern an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Varvara Nepomnyashchaya
Varvara Nepomnyashchaya wurde 1983 in Moskau (Russland) geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Nach 11-jähriger Ausbildung an der Gnessins Spezialschule für Musik bei Prof. Lidija Grigorieva wurde sie bereits Studentin an dem Moskauer Staatkonservatorium in der Klasse von Prof. Mikhail Voskressensky.
2011 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Evgenij Koroliov.
Seit ihrer Kindheit hat Varvara Nepomnyashchaya zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, wie z.B. den 2. Preis des internationalen J.S.Bach Wettbewerbs (Leipzig, 2006), den 2. Preis des internationalen Nagoja Klavierwettbewerb (Nagoja, 2008), den 3. Preis des internationalen Bremer Klavierwettbewerbs (Bremen, 2009), den 3. Preis des internationalen “Svetislav Stancic” Wettbewerbs (Zagreb, 2011) und den 3.Preis des 63. internationalen Wettbewerbs “Der Prager Fruehling” (Prag, 2011).
Seit 10 Jahre gibt sie Klavierabende im In- und Ausland und spielt als Solistin mit verschiedenen Kammer- und Symphonieorchester. Zahlreiche Auftritte führten sie bereits nach Moskau, Petersburg, Samara, Novgorod, Kazan. Sie gab Solo-Abende in Russland, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Polen, Italien, Griechland, Österreich, Japan. u.v.m.
Während ihres Studiums am Moskauer Staatskonservatorium widmete sie sich intensiv der Kammermusik bei Professor Aleksader Bondurjiansky.
Künstlerische Impulse erhielt Varvara Nepomnyashchaya durch die Zusammenarbeit mit den weltweit renommierten Klavierlehrern und Pianisten Vladimir Krainev, Karl-Heinz Kämmerling, Dmitry Baschkirov und Andrzej Jasinski.
Seit 2011 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Harold Stanese
„Der junge Harold Stanese konnte mit seiner meisterhaften Interpretation den ganzen Abend sein Publikum
fesseln."
So wird der erste öffentliche Klavierabend des damals 15-jährigen Harold Stanese von der Spanischen Zeitung 'la verdad' (1997) enthusiastisch gefeiert.
Als drittes Kind einer Musikerfamilie in Paris geboren, beginnt Harold Stanese seine Ausbildung bei der Pädagogin Madeleine GIRAUDEAU, die bereits zahlreiche erfolgreiche Pianisten wie F. R. DUCHABLE ausgebildet hat. Ivry Giltis wird 1994 auf den jungen Pianisten aufmerksam und lädt ihn ein bei seinem Festival mitzuwirken. Es folgen zahlreiche Orchester- und Solo Engagements.
Mit sechzehn Jahren trifft er den russischen Pianisten Igor LAZKO und beginnt eine Zusammenarbeit am Conservatoire Russe de Paris. Dort erhält er 2001 das Diplom. Nur ein Jahr später erhält er den 1. Preis am Conservatoire National d’ Aubervilliers. Er setzt seine Studien bei Friedrich AGUESSY am Conservatoire de Rouen fort, die er mit dem « Prix d’excellence » und der Auszeichnung als Klassenbester abschließt. Wertvolle Anregungen, die ihn künstlerisch sehr geprägt haben, bekommt er von Monique DESCHAUSSEES, Schülerin Alfred Cortots und Edwin Fischers.
2009 erhält er seinen Master an der Hochschule für Musik und Theater und bereitet sich nun auf das Konzertexamen in der Klasse von Prof. Nattkemper vor. Er ist Lehrbeauftragter an der Hamburger Musikhochschule. 2009-2010 wird seine Arbeit durch einen Preis beim Elise Meyer Wettbewerb (2009) und den Masefield Preis belohnt.
Alona Vigovsky
Die israelische Pianistin Alona Vigovsky wurde 1983 in Moskau geboren. Sie erhielt ihre Bachelor Ausbildung (mit Auszeichnung) an der Musik Academie Buchman-Metha in Tel Aviv. Ihre künstlerische Ausbildung setzte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg fort , wo sie ihr Diplom erhielt. Seit Oktober 2009 setzt sie ihr Konzertexamen Studium dort fort bei Prof. Marian Migdal und arbeitet als Dozent für Klavier.
Ihr breites und vielseitiges Repertoire umfasst Musik von Barok bis Moderne.
Alona Vigovsky hat viele Klavierabende in Israel, Deutschland, Polen, Italien sowie Amerika gespielt. Als Klaviersolist ist sie mit dem Buffalo Chamber Orchestra unter Arie Lipsky, Hamburger Symphonikern unter Paul Meyer aus Frankreich, Hamburger Camerata unter Frank Maximilian Hube, Rishon Lezion Symphonie unter ltai Talgam, Haifa Symphonie unter Eliezer Hahiti, Ramat Gan Symphonie unter Aviv Ron und anderen Orchestern aufgetreten.
Alona Vigovsky ist die Gewinnerin des "Steinway International Prize" 2009, den "Elise Meyer" 2007, den "Live music now" der Yehudi Menuhin Stiftung 2007, den "Tel Hai Prize" 2006 und vielen nationalen Wettbewerben in Israel.
Sie hat bei den internationalen Festivals wie "Haifa", "Ami Maayani" und "Hindemith" gespielt. Vigovsky hat das America-Israel Cultural Foundation Stipendium bekommen, sowie das Franz Wirth Foundation Stipendium, das Alfred Toepfer Foundation Stipendium (als Gewinnerin des Masefield Preises), das Oscar and Vera Ritter Foundation Stipendium und das Marseille-Kliniken Foundation Stipendium.
Sie ist bei den Meisterkursen mit Murray Perahia, mit Prof. Vladimir Krainev, Prof. Nikolai Petrov, Prof. Naum Shtarkman, Prof. Rebecca Penneys, Prof. Joze Ribera, Prof. Staffan Scheja und Prof. Sontraud Speidei aufgetreten.
Career Center der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
