Komposition


Eda And


Die Komponistin und Pianistin Eda And, 1988 in Izmir geboren, stammt aus einer Musikerfamilie. 2007 absolvierte sie ihr Klavier- und Kompositionstudium (bei Mehmet Aktug) am Konservatorium Izmir, um bereits 2008 ihr erstes Klavierkonzert für großes Orchester unter der Leitung von Ender Sakpinar mit dem staatlichen Symphonieorchester Izmir uraufzuführen. Mit eben diesem Klavierkonzert kam sie auch nach Deutschland, um es in Bremen mit dem Jugendsinfonieorchester Bremen unter der Leitung von Heiner Buhlmann, sie selbst als Solistin am Klavier, in der „Glocke“ aufzuführen. Seit 2009 studiert Eda And Komposition bei Prof. Wolfgang-Andreas Schultz an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie ist Preisträgerin des Hermann & Milena Ebel – Preises und erhielt außerdem das Stipendium für den Workshop „FilmSoundHamburg“ der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Eda fühlt sich nicht nur in der klassischen Musik, sondern auch im Jazz zu Hause. So reiste sie im März 2013 nach Chile und Bolivien, wo ihre Bigband-Kompositionen mit der Rodolfo Laurata-Bigband aufgeführt wurden. Sie ist außerdem an interdisziplinären Themen interessiert: Ihre Abschlusskomposition, die im Wintersemester 2013 aufgeführt werden soll, ist ein Jazz-Ballett, das die türkische Ney-Flöte als Soloinstrument hervorhebt.

 

 


Peer Baierlein


Peer Baierlein (* 16. Mai 1972 in Stuttgart). Seine ersten musikalischen Schritte machte er im Alter von sieben Jahren mit dem Akkordeon, bevor er mit neun Jahren zur Trompete wechselte. Nach einigen Jahren im örtlichen Musikverein folgte 1988 ein Studium als Jungstudent an der Musikhochschule Köln, wo er später auch sein Diplom als Instrumentalpädagoge und Orchestermusiker bei Malte Burba machte. Während dieser Zeit war Baierlein auch Schüler von Arno Lange an der Deutschen Oper in Berlin. 1996 ging er nach Belgien, um dort bei Bert Joris am Lemmensinstituut Jazz zu studieren. Er unterbrach sein Studium im Jahr 2000 für einen einjährigen Aufenthalt in New York City, bevor er 2002 seinen Abschluss als 'meester in de muziek' machte. Es folgte ein weiteres Studium mit dem Spezialgebiet Leadtrompete bei Serge Plume. 2004 begann er klassische Komposition bei Piet Swerts zu studieren, gefolgt von weiteren Studien der Filmmusik und Orchestrierung bei Denis Pousseur, Victor Kissine und Jean-Luc Fafchamps am 'Conservatoire Royale de Mons'.

Momentan ist er Teilnehmer des Studienganges 'Neue Medien' an der HfMT in Hamburg.

Seit 2006 ist er als Trompeter und Bassist Gast für mehrere Produktionen am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.

Aktuell ist Peer Komponist und musikalischer Leiter der Produktionen 'Der Reigen' (Theater Magdeburg / Regie Claudia Bauer) und 'Cyrano De Bergerac' (Deutsches Schauspielhaus Hamburg / Regie Dominique Pitoiset).

 

 

Weitere Informationen unter: http://www.peerbaierlein.com


Dario Quiñones


Jose Dario Quiñones wurde in Bucaramanga, Kolumbien, 1982 geboren. Dort studierte er in der Universidad Autonoma de Bucaramanga und erhielt seinen Hochschulabschluss im Komposition. Zwei Jahre später zog er nach Deutschland um elektronische Musik zu studieren. 2008 nahm Dario sein Studium am European Live Electronic Centre (EULEC) in Lüneburg auf und ein Jahr später fing er das Master Studium im Multimediale Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg an. Seit Jahren interessiert er sich, sogar auf einer nahezu besessene Art, für Elektronik und Geräusche. Außerdem hat er Freude daran, mit empirischen Musikern und Künstlern zu arbeiten.


Benjamin Scheuer


Benjamin Scheuer (*1987) studiert seit 2006 Komposition an der HfMT Hamburg bei Fredrik Schwenk. Außerdem erhielt er Unterricht als Jungstudent an der HfM Lübeck bei Dieter Mack (2004-2006) und am CNSMD de Lyon bei Robert Pascal (2009-2010). Sein bereits umfangreiches Schaffen umfasst nahezu alle Gattungen von Vokalmusik über Kammermusik bis hin zu Orchesterwerken. Schon im Jahr 2003 wurde er in der Hamburger Jugendmusikschule in einem Porträtkonzert vorgestellt. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Suche nach klaren musikalischen Formkonzepten und den humorvollen und theatralischen Elementen des Musizierens. So schrieb er mehrere Musiktheaterstücke, wie das 2005 uraufgeführte „Figlioli corsi“ und die szenische Kantate „Autobus S“, die im April 2011 das erste Mal auf der Bühne zu erleben sein wird. Auch seine Instrumentalwerke weisen oft szenische Elemente oder einen engen Literaturbezug auf („Tragodia“, „Ouvertüre zu einem imaginären Drama“, „Szene I“ - alle für Orchester, „Tableau mit Pfau“ für Klaviertrio und sprechenden Schlagzeuger und „Straßenmusiken“ für Multiinstrumentalisten und 4 Tapes). In den Jahren 2010 und 2011 ist er Stipendiat des „Opera Writing Programme“ der Britten and Pears-Foundation (England).

Seine Kompositionen wurden auf diversen internationalen Festivals aufgeführt, wie den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, bei denen er 2009 composer in residence war, dem Heidelberger Frühling (2010), dem Young Composers Meeting Apeldoorn (2007, 2011), auf einer China-Tournee des Ensemble 21 der HfMT Hamburg (2009), den ISCM World New Music Days in Sydney (2010) und bei „It’s oh so choir“ der AGEC in Brüssel (2010). Bei einem Workshop des „June in Buffalo“ (USA, Arditti-Quartett) und beim Internationalen Komponistentreffen in Mazsalaca (Lettland, ReDo-Quartett) wurden Kompositionen für Streichquartett erarbeitet. Auftragswerke schrieb er u.a. für das Schwäbische Jugendsinfonieorchester und das Ensemble Vocal (Hamburg).

Mit seinem Bläserquintett „Nachklänge“ gewann er den Deutschen Musikwettbewerb Komposition 2011. Außerdem wurde er mit diversen weiteren Preisen ausgezeichnet, wie dem 1. Preis des internationalen Kompositionswettbewerbs „Alphorn in Concert“ (Schweiz, 2006) und dem 3. Preis des internationalen Premio Atahualpa Yupanqui (Argentinien, 2009). Seit 2009 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Benjamin Scheuer ist Gründungsmitglied des „Musiker ohne Grenzen e.V.“. Im August 2008 und 2009 fuhr er nach Guayaquil, Ecuador, wo er in einem Armenviertel lebte und ehrenamtlich Musikunterricht gab.

 

Weitere Informationen unter: www.benjaminscheuer.de