Gesang


Vera Alkemade


Vera Alkemade hat ihre Gesangsausbildung am Conservatorium van Amsterdam bei Sasja Hunnego absolviert, wo sie im Juni 2013 ihr Bachelor-Diplom mit Auszeichnung erhalten hat. Derzeit studiert sie im Master-Studiengang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Jörn Dopfer. Vera Alkemade hat Meisterkurse bei u.a. Margreet Honig, Udo Reinemann, Rudolf Jansen, Miranda van Kralingen, Henk Smit und Ira Siff besucht. Ausserdem ist sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now Foundation und Preisträgerin des Elise-Meyer-Wettbewerbs.

 

Bereits als Jugendliche hat Vera Alkemade erste Bühnen- und Konzerterfahrungen gesammelt; zum Beispiel als "Erster Knabe" in der Zauberflöte von Mozart, oder mit dem Sopran-Solo aus "A ceremony of Carols" von Britten. Veras Alkemades Oratoriumrepertoire umfasst Werke von Bach, Mozart, Haydn, Schubert, Mendelssohn und Fauré. Im September 2012 sang sie die Hauptpartie in "Laborintus II" von Berio im Muziekgebouw aan’t IJ in Amsterdam, ausserdem war sie an renomierten Festivals wie dem Grachtenfestival Amsterdam, Over’t IJ Festival und dem Peter de Grote Festival zu hören.

 

Auch während ihres Studiums in Hamburg, wo sie den Fachwechsel zum Mezzosopran vollzogen hat, hat sich Vera Alkemade bereits eine breite Konzerttätigkeit aufgebaut. Sie war im Psalm 42 "Wie der Hirsch schreit" von Mendelssohn mit Hamburger Camerata zu hören, sang die Titelpartien in der Uraufführung "Inannas Enthüllung" von Steven Tanoto sowie in der Mono-Oper ‘Das Tagebuch der Anne Frank’ von Grigori Frid. Ausserdem verkörperte sie die Rollen der Suor Genovieffa in Puccinis Oper "Suor Angelica" und der Arianna in ‘Lamento d’Arianna’ von Monteverdi. In der Spielzeit 2015/16 war sie als Gast am Theater Osnabrück für die Urauführung "Ich aus Angst" engagiert.

 


Pia Salome Bohnert, Sopran


 Die in Berlin geborene Sopranistin Pia Salome Bohnert studierte als Jungstudentin im Julius-Stern-Institut an der Universität der Künste Berlin klassische Gitarre, bis sie ein Gesangsstudium aufnahm. Seit 2016 nun lernt sie bei Prof. Jörn Dopfer im Konzertexamen, bei dem sie bereits auch ihren Master absolvierte. Sie vervollständigte ihre Ausbildung in Hamburg bei Prof. Burkhard Kehring. Außerdem besuchte sie Meisterkurse bei u.a. Christiane Oelze, Ulla Groenewold, Prof. Eric Schneider, Margreet Honig, Deborah York, Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson (Heidelberger Frühling), Christine Wolff, Norman Shetler und Peter Gülke (Heidelberger Frühling).

Pia Salome Bohnert ist sowohl im Opern-, Oratorium- wie auch im Liedbereich tätig.

 

Nach sehr erfolgreichen Hochschulopernproduktionen wie z.B. "Das schlaue Füchslein", in der sie die Titelpartie sang, führten sie erste Opernengagements u.a. an die Staatsoper Hamburg, das Theater Bremen und die Städtische Bühne Osnabrück. Sie sang u.a. am Theater Bremen in der Urauffühung von "Die kleine Meerjungfrau" die Titelpartie. Pia Salome Bohnert ist Preiträgerin des internationalen Festivals junger Opernsänger in Rheinsberg. Zuletzt sang sie mit der Kammerphilharmonie Bremen für die Stadtteil-Oper.

Aufgrund ihrer regen Konzerttätigkeit in Oratorien kann Pia Salome Bohnert Konzerte in Deutschland, Österreich, Kroatien, Slowenien, Schweden und Italien vorweisen. Im Juni 2017 erhielt sich einen dritten Preis beim internationalen Bach-Wettbewerb "cantate Bach!" in Greifswald.

In ihrer Arbeit liegt ein besonderer Schwerpunkt im Bereich Lied. Sowohl im norddeutschen Raum sowie in Österreich ist sie in Recitalen oft zu hören. Ein dritter Preis beim neunten internationalen Liedduowettbewerb "Schubert und die Moderne" im Jahr 2015, ein zweiter Preis beim zweiten "Gustav-Mahler-Liedwettbewerb" 2016 und ein erster Preis beim "Internationalen Wettbewerb für Verfemte Musik" in Schwerin 2016 honorierten ihre Leistung.

 

Pia Salome Bohnert ist ab dem Juli 2017 Stipendiatin der Claussen-Simon-Stiftung. Vorher wurde sie von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung unterstützt. Außerdem war sie im April 2016 Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings unter der Leitung von Thomas Hampson. Zusätzlich ist sie Stipendiatin der Gotthard-Schierse-Stiftung und der Internationalen Opernakademie Schloss Rheinsberg. Seit 2015 ist sie Mitglied des Vereins LiveMusicNow. Im April 2017 erhielt sie das Projektstipendium der Hochschule für Musik und Theater Hamburg für ein Projekt, welches die künstlerische Zusammenarbeit mit Geflüchteten und Kompositionsstudierenden der Hochschule beinhaltet.


Jung Kwon Jang, Countertenor


Der Countertenor Jung Kwon Jang wurde 1984 in Buyeo, Südkorea geboren und studierte an der Yonsei Universität in Seoul und schloss seitdem an Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Mark Tucker Master sein Gesangsstudium ab. Zurzeit absolviert er sein Konzertexamen bei Prof. Mark Tucker. Er erhielt zahlreiche Preise (2009 Haneum Music Competition, Korea, 2. Preis; 2010 Korea/Deutschland Brahms Association Competition, 2. Preis; 2010 Music Education News Concours in Korea, Encouraging Prize; 2014 Gustav Mahler Liedwettbewerb Hamburg, 3. Preis; 2015, 16th Maritim Musikpreis 3. Preis, Sonderpreis in Deutschland und im Jahr 2016, Mozart Wettbewerb, 3. Preis in Hamburg. Er erhielt im Januar 2017 ein Stipendium der Berenberg Bank Stiftung.

 

Jung Kwon Jang sang Alto Solo-Partien unter anderem in der Johannes Passion und im Magnifikat von Johann Sebastian Bach, im Messias von Georg Friedrich Händel, in „Die sieben Worte Jesu Christi am Kreuz“ von Heinrich Schütz und in anderen Chorwerken in Hamburg und Korea.

 


Irina Bogdanova, Sopran


Irina Bogdanova wurde 1993 in Wolgograd, Russland geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im alter von von fünf Jahren an der Geige, zunächst bei Grigorij Siplivez in Wolgograd, dann bei Marina Reshetova und Tamara Svirskaya in Hamburg. Ihren ersten Unterricht in Gesang bekam sie im Alter von 15 Jahren anfangs bei Anatoly Safiullin, dann bei Renate Behle, Yvi Jänicke und Valentina Kozhanova-Aleksandrova. Weitere Studien führten sie unter Anderem zu Brigitte Fassbaender.
Im Jahr 2014 gewann Irina Bogdanova den Bundeswettbewerb Jugend Musiziert 2014“ mit Höchstpunktzahl und debütierte an der Hamburgischen Staatsoper als Mutter in der Uraufführung der Kinderoper Zwerg Nase von Samuel Hogarth unter der Leitung von Benjamin Gordon.
Seit 2014 studiert Irina Bogdanova Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in der Klasse von Frau Prof. Carolyn Grace James.

Christian Lange


Der Bariton Christian Lange, geboren 1992 in Hamburg machte bereits während seiner Schulzeit von 2002-2004 seine erste Bühnenerfahrung im König der Löwen in der Hauptrolle des Young Simba. In der Vorbereitung dieses Projektes erhielt er ein Jahr Gesangs-, Tanz- und Schauspielunterricht an der Stage Holding Hamburg. Von 2004-2009 nahm Christian Lange regelmäßig an den Produktion der Staatsoper Hamburg „Opera piccola“ teil. Unter anderem Oliver Twist und Pinocchio. Nach dem Abitur absolvierte er sein Bachelor Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Yvi Jänicke und Prof. Geert Smits im Februar 2016. Seit 2014 war Christian Lange in der Lied-Klasse von Prof. Burkhard Kehring. Im Oktober 2016 begann er sein Master Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Herrn Prof. Geert Smits.

 

Seit Beginn seines Studiums war er in verschiedenen Projekten und Konzerten zu hören. Unter anderen in der Sommerproduktion des Master Opern-Studienganges der Hochschule für Musik und Theater Die Lustige Witwe (Cascada) unter der musikalischen Leitung von Willem Wentzel, Regie Philipp Himmelmann. In der Opera concisa Die Csardarstfürstin (Boni), unter der musikalischen Leitung von Siegfried Schwab, Regie Florian-Malte Leibrecht, sowie in „Die Zauberflöte“ (Papageno) unter der musikalischen Leitung von Willem Wentzel, Regie Wolfgang Ansel. Die Schöpfung (Raphael) sang Christian Lange in der Hauptkirche St. Michaelis, sowie einen Auszug von Beethoven´s 9. Sinfonie in der Laeiszhalle. Christian Lange ist Preisträger von Jugend Musiziert und Stipendiat der Förderung Yehudi Menuhin Live Music Now Hamburg e.V.

 

Er ist Preisträger und Finalist mehrere Gesangswettbewerb wie u.a. Finalist des 44. Bundeswettbewerbs Gesang Berlin Junior 2014, Mozart Wettbewerbs 2015 der Absalom Stiftung und des 2. Gustav Mahler-Liedwettbewerb. Meisterkurse führten ihn u.a zu Michaela Schuster, Prof. Burkhard Kehring,, Erik Battaglia, Annette Berg (passiv). Im Konzertbereich wird Christian Lange im Rahmen von The Young ClassiX, eine initiative der Otto Group und des Ensembles Salut Salon unter der Leitung von Prof. Clemens Malich im Eröffnungs-Monat der Elbphilharmonie in Hamburg einen Auszug von Beethoven´s 9. Sinfonie singen.


Konstantin Lee, Tenor


Durch seine brillanten hohen Töne und den eleganten Farbklang zieht der koreanische Tenor Konstantin Lee seine Zuhörer in den Bann. Seinen Schulabschluss erhielt er an der Seoul High School of the Arts und absolvierte sein Bachelor- und Master-Studium mit einem Stipendium am College of Music der Seoul National University als einer der besten seines Jahrgangs. Seine akademische Ausbildung verfolgt Konstantin derzeit mit einem zweiten Master an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Er nahm an verschiedenen Festivals teil, unter anderem dem Villa Medici di Milano in Canto und der Academie Internationale d’Eté de Nice. Außerdem war er Teilnehmer einer renommierten Master Class und erhielt dort Unterricht von Edda Moser, Renato Bruson, Cheryl Studer, Dalton Baldwin und Brian Zeger.

 

Konstantin entdeckte seine Liebe für Gesang bereits in früher Kindheit und erhielt seinen ersten klassischen Musikunterricht an der Seoul High School of Arts. Als große Auszeichnung gewann er den 1. Preis in den Wettbewerben EumAk ChunChu und Korea Voice, den Grand Prize im Wettbewerb King Sejong und den 2. Preis im Internationalen Musikwettbewerb von Osaka in Japan. Während seines Studiums in Korea feierte Konstantin weitere Erfolge in Wettbewerben. Er belegte den 1. Platz im 36. JoongAng Music Competition, den 4. Platz im 6. Seoul International Music Competition, gewann Grand Prizes in den Gesangswettbewerben Suri Music und Daegu, den 1. Preis im Korea Voice Wettbewerb und die Silberauszeichnung im Wettbewerb des Korea Broadcasting Systems. Außerhalb Koreas konnte Konstantin bei Wettbewerben in Deutschland und Chile überzeugen. 2013 gewann er den ersten Preis im NEUE STIMMEN Gesangswettbewerb der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh sowie im Dr. Luis Sigall International Music Competition in Vina del Mar.

 

Konzerterfahrung sammelte Konstantin bereits mit vielen Orchestern in Korea, unter anderem dem Korea Broadcasting System Symphony Orchestra, dem Korean Symphony Orchestra, dem Incheon Philharmonic Orchestra und dem Gunpo Prime Philharmonic Orchestra. Auf der Bühne überzeugte er in Mozarts „Die Zauberflöte“ an der Korean National Opera und in Verdis „La Traviata“ an der Seoul Metropolitan Opera. Aufgrund seiner großen Erfahrung sicherte Konstantin sich die Rolle des Alfredo in „La Traviata“ am Seoul Arts Center Opera House der Seoul National University, sowie weitere Auftritte in „La Bohème“, „L’elisir d’amore“ und im Opera Gala Concert. Zu seinen letzten Auftritten zählen Beethovens 9. Sinfonie mit dem Korean Broadcasting System Symphony Orchestra in Korea, dem Guiyang Symphony Orchestra in China und dem National Centre of Performing Arts Orchestra im NCPA Theater ebenfalls in China und ein Opera Gala Concert mit dem Kanagawa Philharmonic Orchestra in Japan.

 


Joris Rubinovas, Bass


Der Bass Joris Rubinovas wurde in Kaunas in Litauen geboren. Er machte sein Abitur am Konservatorium „Juozas Gruodis.” Seit 2015 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Prof. Carolyn Grace James. Er erhielt im Mai 2016 eine Stipendium des „Lions Club Hamburg” Wettbewerbe gewann Joris Rubinovas in Litauen, den 1. Preis des Wettbewerbs „75. Jubiläum des Gymnasiums für Künste‚ Šiauliai Saulius Sondeckis” in 2014 und den 1. Preis des „Internationalen Forum der jungen Sänger des XXI. Jahrhunderts“ in Klaipeda (Litauen).

 

Ebenso in 2014 war er 1. Preisträger bei dem Wettbewerb „Junge Sänger der Republik“ in Naujoji Vilnia und bei dem Wettbewerb zu Ehren des 130. Jubiläums von Juozas Gruodis.  Joris sang im Januar 2016 die Basspartie von W. A. Mozarts Requiem in der Laeiszhalle Hamburg unter der Leitung von Thomas Posth. Er sang 2014 „Fiddler On The Roof“ als „Tevye“ die Hauptpartie in einem Konzert unter  der Leitung von Stasys Domarkas im State Music Theatre von Klaipeda.

 

Meisterkurse belegt Joria Rubinovas regelmäßig in New York und London mit Daniel Ferro, Laura Sarti, Mark Oswalt, Ira Siff und  David Hughey u.v.m.


Meredith Nicollai


Meredith Nicollai studierte an der University of Southern California das Fach Germanistik, welches sie mit Auszeichnung

abschloss. Anschließend zog sie nach Berlin, wo sie ihren Master in Musik- und Theaterwissenschaften absolvierte. 2010 setzte sie ihr Gesangsstudium bei Dr. Jeanette Favaro-Reuter an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy” in Leipzig fort, welches sie 2013 mit dem Prädikat „sehr gut“ für ihr Diplomkonzert erfolgreich beendete. Als Studentin sang sie bei zahlreichen Konzerten und Produktionen und war Finalistin des Leipziger Lortzing-Wettbewerbes für Gesang.

 

2012/2013 wurde Meredith Nicollai mit einem Stipendium der ad infinitum foundation gefördert und sang als Gast an der Oper Leipzig. Mit ihrem ‚ansprechendem Mezzo’ gab sie im Sommer die Muse in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen bei der Kammeroper Schloß Rheinsberg. Ihr Debut in der Hamburger Laeiszhalle gab Meredith Nicollai mit “Bachs Faust”, einem inszenierten ‚One- Woman-Konzert’ mit den Hamburger Symphonikern, welches ihre Leidenschaft für alternative Konzertformen und neue Musik erweckte. Seit 2015 singt sie als Solisten und Ensemble-Mitglied mehrerer Ensembles in ganz Deutschland. 2016 gründete Sie das Trio Traverse und gewann mit Ihrem Konzert-Konzept “Transit” den

Masefield-Wettbewerb 2016. Im selben Jahr gewann sie den Elise Meyer Wettbewerb für Gesang.

 

Seit 2014 studiert Meredith Nicollai an der HfMT Hamburg Gesang in der Klasse von Prof. Yvi Jänicke. Im März 2017 erfolgte ihr erfolgreicher Masterabschluss im Museum für Kunst und Gewerbe.

 

 


Judith Österreicher, Sopran


Die österreichische Sopranistin studiert seit Oktober 2016 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Studiengang Master Oper bei Carolyn Grace James. Sie schloss ihr Bachelorstudium Konzertfach Gesang sowie ein Gesangspädagogikstudium an der Anton Bruckner Universität in Linz (Österreich) im Juni 2016 mit Auszeichnung ab. Bereits seit Beginn ihres Studiuns tritt sie regelmäßig bei Konzerten (u.a. Internationales Brucknerfest Linz, Laeiszhalle Hamburg) sowie in kirchenmusikalischen Werken auf (Brucknerhaus Linz, Mariendom Linz, etc.).

 

Im Mai und Juni 2017 sang Judith Österreicher die zweite Frau und zweite Hexe in Dido and Aeneas (H. Purcell) im Theater in der Gaußstraße in Hamburg. Dort stellte sie auch im Januar 2017 die Rolle der Gretel in Hänsel und Gretel (E. Humperdinck) dar. In den Jahren 2015 und 2016 war die Sängerin als Susanna in Le Nozze di Figaro (W.A. Mozart) sowie als Pamina in der Zauberflöte in Österreich zu hören. Ihre ersten Opernrollen spielte sie 2014 und 2015 als Erste Dame in Mozarts Zauberflöte sowie als Serpina in La Serva Padrona (G.B. Pergolesi) in Deutschland (Theater an der Rott) und Österreich (u.a. Stadttheater Wels).

 

Im November 2017 wird die Sopranistin als Poppea in L'incoronazione di Poppea (C. Monteverdi) in der opera stabile der Hamburgischen Staatsoper auftreten. Eine Wiederaufnahme von Hänsel und Gretel mit Judith Österreicher als Gretel folgt im Dezember 2017 (Hochschule für Musik und Theater Hamburg).

 


Johanna Will, Sopran


Die 25-jährige Sopranistin Johanna Will wurde in München geboren und wuchs in Dresden auf. Schon früh fand sie im Instrumentalunterricht zur Musik, mit 11 Jahren nahm sie ersten Gesangsunterricht am Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden, wo sie 2010 den Oberstufenabschluss mit Bestnote ablegte. Mit 18 Jahren wurde sie Gesangsschülerin von Dorothea Winkel.
Auf zahlreiche Meisterkurse folgend begann sie dann 2012 die private Arbeit mit Prof. Kurt Widmer in Basel.
Währenddessen studierte sie Romanistik (Italienisch) und Slawistik (Russisch) an der TU Dresden.
Regelmäßige Meisterkurse und Weiterbildung bedeuten der Sopranistin in ihrer Entwicklung als Sängerin besonders viel. So nahm sie schon an diversen Meisterkursen teil, unter anderem bei KS Brigitte Fassbaender, Magreet Honig, Klesie Kelly-Moog, Gerd Uecker, Ruth Ziesak, Ulrich Eisenlohr, Johanna Gutzwiller und KS Franz Grundheber.
Seit 2015 ist sie in der Gesangsklasse von Prof. Carolyn Grace James in Hamburg.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie 2008 in einer Adaption der "Feuersbrunst" von J. Haydn und in "Brundibar" von Hans Krasa, wo sie die Hauptrollen übernahm, und welche sie unter anderem auf einer USA Tournee der Singakademie Dresden sang.
2009 sang und spielte sie in einer Kinoverfilmung des "Freischütz" von Carl Maria von Weber eine Brautjungfer. Im Jahre 2012 erhielt sie als Jüngste das Rolex Stipendium zur Teilnahme an der "Georg Solti Te Kanawa Accademia di Bel Canto" in Italien und absolvierte dort Meisterklassen mit Angela Gheoghiu, Richard Bonynge und Dennis O'Neill, u.a.
2013 interpretierte sie die Rollen der Fiordiligi und Mimi in Dresden und Berlin. Johanna erhielt diverse Stipendien und ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, wo sie unter anderem 2014 den 3. Preis beim internationalen Strauss Wettbewerb des Mozarteums Salzburg und 2016 den 2. Preis des Mozart Wettbewerbs der Absalom Stiftung Hamburg, sowie den 3. Preis beim Maritim Wettbewerb und den 1. Preis des Gustav Mahler Wettbewerbs der Rochna Stiftung gewann.


Freja Sandkamm


Die lyrische Sopranistin Freja Sandkamm ist im Norden von Dänemark geboren und aufgewachsen. Nach abgeschlossenem Abitur verbrachte sie ein Jahr in der Nähe von Washington D.C., USA, wo sie mit ihrem Gesangsstudium begann und nebenbei in den Chören National Philharmonic Chorale und dem Kammerchor National Philharmonic Singers sang. Mit den Singers hatte sie ihre ersten Solo-Auftritte. Nach ihrer Rückkehr aus den USA verbrachte sie die nächsten zwei Jahren in Dänemark, wo sie eine Vorbereitungsschule für dänische Musikhochschulen besuchte und bei Gesangs-Dozentin Armeen Rasmussen studierte. 2011 gewann sie den Sonderpreis „Ulrich Stærks Særpris“ bei dem Gesangwettbewerb „Unge Sangere“.

 

Seit Oktober 2011 studiert sie Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, jetzt im Studiengang Master Oper bei Prof. Carolyn James. An der Hochschule nahm sie bereits an vielen Projekten und Sommeroperproduktionen Teil. Neben dem Studium singt sie Konzerte und tritt öfter mit ihrem dänischen „Trio Voce“ auf.

 

Finden Sie auch Freja Sandkamm auf ihrem Website: www.frejasandkamm.com 


Lisa Schmalz, Sopran


Die 1991 in Kiel geborene Sopranistin Lisa Schmalz sammelte erste musikalische Erfahrungen im Geigenunterricht. Ihren Gesangsunterricht begann sie bei Heike Wittlieb. Nach diversen Bundespreisen bei „Jugend musiziert” erhielt sie mit 19 Jahren ihr erstes Solo- Engagement an der Kieler Oper als Papagena. Seitdem ist sie dort regelmäßig als Gast engagiert und gastiert diese Spielzeit zudem am Theater Lüneburg. Seit Herbst 2011 studiert sie Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in der Klasse von Prof. James. Wichtige Impulse erhält sie in der Liedklasse von Prof. Burkhard Kehring. Lisa Schmalz besuchte im Rahmen ihrer Ausbildung Meisterkurse bei Reri Grist, Rudolf Jansen und Brigitte Fassbaender.

 

 Seit 2014 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt jüngst den Masefield Studienpreis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.. Im Februar 2015 war sie Preisträgerin des Mozart Wettbewerbes der Absalom- Stiftung Hamburg. Von April bis Juli 2015 studiert sie im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Prof. Yvonne Naef.

 Nach Konzerten und einer Konzertreise mit dem NDR Chor und Meisterkursen in Salzburg bei der Internationalen Sommerakademie des Mozarteums hat sie sie im Oktober 2016 ihr Masterstudium in der Opernklasse an der HfMT Hamburg begonnen.

 

Mit ihrer Pianistin Mariana Popova und der Klarinettistin Boglárka Pecze arbeitet Lisa Schmalz in einem Trio.


Eva Maria Summerer


Eva Maria Summerer wurde in Cham (Bayern) geboren.
Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie dann an der dortigen Musikschule, wo sie zunächst in Klavier, Querflöte und Cello, später dann auch in Gesang unterrichtet wurde. 
2004 begann Eva Maria Summerer ihr Studium Musik für das Lehramt am Gymnasium mit Hauptfach Klavier und Schwerpunktfach Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München, welches sie 2008 erfolgreich mit dem 1. Staatsexamen abschloss. 


Bereits während ihres Schulmusikstudiums gestaltete sie die Rolle der 3. Dame in Mozarts „Die Zauberflöte“ in einer Produktion in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und sang ferner im Opernchor in Produktionen von Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ und Verdis „La Traviata“. 
Im Anschluss an das Lehramtsstudium studierte Eva Maria Summerer Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Turid Karlsen und Prof. Gundula Schneider. Weitere musikalisch-künstlerische Impulse erhielt sie in der Liedklasse von Prof. Burkhard Kehring. Meisterkurse bei David L. Jones, Margreet Honig, Rudolf Jansen, Robert Holl und Janet Williams runden ihre Ausbildung ab; zu ihren wichtigsten Gesangslehrern gehört Gudrun Ayasse, mit der Eva Maria Summerer seit Beginn ihrer sängerischen Laufbahn eine stets enge Zusammenarbeit pflegt, des Weiteren arbeitet sie mit David L. Jones in New York.


Während ihres Gesangsstudiums gastierte die junge Sängerin in der Hamburger Kammeroper in einer Produktion von Mozarts "Die Zauberflöte". Im Rahmen ihres Gesangsstudiums sang sie unter anderem die Titelrolle in Monteverdis „Arianna“ in einer Produktion der Theaterakademie Hamburg. Im Sommer 2014 war sie in einer Hamburger Erstaufführung der Oper "Orlando furioso" von Antonio Vivaldi in der Rolle der Bradamante zu erleben, im Oktober 2014 gab sie ihr Debüt als Cornelia in Händels „Giulio Cesare“ in Hamburg.

Im Juni 2015 debütiert sie unter der künstlerischen Leitung von Marcus Bosch bei den Opernfestspielen in Heidenheim in einer Oper von Jakob Vinje. 
Im Konzertbereich verfügt Eva Maria Summerer über ein breit gefächertes Repertoire. Zu ihrem bereits aufgeführten Konzertrepertoire kann die Mezzosopranistin die großen Solopartien aus dem Werk von Bach (u.a. Weihnachtsoratorium, Johannespassion, Magnificat), Händel (Messias, Belshazzar), Mozart (Requiem, div. Messen) oder Mendelssohn (Elias) zählen; sie sang u.a.in der Laeiszhalle Hamburg,  im Dom zu Salzburg, der Münchner Frauenkirche oder der Hauptkirche St. Michaelis Hamburg. Engagements und Konzertreisen führten sie nach Italien, Frankreich, Belgien, Österreich, Tschechien, Slowenien und Kroatien.


Eva Maria Summerer war Preisträgerin beim "Jugend musiziert" Wettbewerb, seit 2012 ist sie Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. Hamburg.

 


Joël Vuik, Countertenor


Der Countertenor Joël Vuik wurde 1987 in Moordrecht (NL) geboren. Seine musikalische Laufbahn begann bei ersten Gesangauftritten in der Schule und in der Kirche in seinem Heimatort. Bald begann Joël auch mit Gitarren,-und Klavierunterricht.

 

2009 begann Joël an der Hochschule für die Künste, Codarts in Rotterdam ein „Bachelor of Music in Education“ Studium und 2012 „Bachelor of Music“, Gesang bei der Mezzosopranistin Carolyn Watkinson. Später studierte Joël bei der Sopranistin Charlotte Riedijk sowie während des Studiums bei Roberta Alexander und dem Bariton Frans Huijts. Von 2010 bis 2015 sang Joël mit dem Rotterdam Young Male Choir „de Coolsingers“. Dieser Chor ist sehr vielfältig in seinem Repertoire, von Liedern aus dem Mittelalter bis zur zeitgenössischen Musik. In der Saison 2015/16 war Joël ein aktives Mitglied der Laurenskantorei in Rotterdam, unter der Leitung von Wiecher Mandemaker.

 

2014 und 2015 absolvierte Joël Vuik zwei Meisterkurse in Siena bei Michael Chance, Lynne Dawson, Elisabeth Priday, Fiona Tree, Ian Partrigde, Daniel Taylor, Giulia Nuti und Paul Beier.

Im Jahr 2014 folgte sein Debüt in der Oper Rotterdam in "Amadigi die Gaula“ von G. F. Händel in der Titelrolle. Kurz danach, im März 2015, debütierte er in der Jurriaanse Halle „de Doelen“ mit einem Solo-Recital. Joël besuchte Meisterklassen und hatte Privatunterricht bei Damien Guillon, Claron McFadden, Maria Riccarda Wesseling, Andrew Schroeder, Renate Behle, Henk Neven, Marcel Reijans und Margreet Honig. Joël ist Preisträger des Prix d’Harmonie Wettbewerb, 2016.

 

Der Countertenor schloss im Juni 2016 seinen Bachelor mit einer 9 Cum Laude Auszeichnung ab. Das tat er mit dem Orchester Os Orphicum in der Jurriaansesaal, „de Doelen“. Um dieses Projekt finanziell möglich zu machen hat Joël ein Stipendium der Stiftung Wijngaarden-Boot erhalten.

 Seit Herbst 2016 absolviert Joël Vuik ein Masterstudium in klassischem Gesang bei Herrn Prof. Jörn Dopfer an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Joël Vuik ist Stipendiat des VSB Fonds und der Bekkerla-Bastide Stiftung. Im Oktober 2016 war der Sänger bereits Solist der Oper „A Fairy Queen“ von Henry Purcell an der Staatsoper Hamburg in der Opera Stabile.