Gitarre


Juliane Bergemann


Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt Juliane Bergemann im Alter von acht Jahren an der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“, welche sie ab dem Jahre 2004 als Schülerin am Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar in der Klasse von Prof. Jürgen Rost fortsetzen konnte. Nach dem Abschluss des Abiturs 2009 studierte sie im Diplomstudiengang Gitarre an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar in der Klasse von Prof. Thomas Müller-Pering und schloss diesen im Sommer 2013 erfolgreich ab. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium Gitarre mit Profil Kulturmanagement bei Prof. Ricardo Gallén und studierte vom Herbst 2015 bis Herbst 2016, im Zuge eines Austauschjahres, am Royal Conservatoire of Scotland (Glasgow) in der Klasse von Prof. Allan Neave. Seit Oktober 2016 befindet sie sich im Studiengang Konzertexamen Gitarre an der „Hochschule für Musik und Theater Hamburg“ bei Prof. Olaf van Gonnissen.

 

Die Gitarristin ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. So erreichte sie bereits zum zweiten Mal einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl und Sonderpreis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, sowie das Prädikat: „mit herausragendem Erfolg“ und Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Pflichtstückes beim 8. internationalen „Anna-Amalia Gitarrenwettbewerb für junge Gitarristen“ in Weimar. 2012 folgten der 1. Preis beim 4. internationalen Gitarrenwettbewerb „Westfalian Guitar Spring“ in Erwitte und ein 3. Preis beim Aachener Gitarrenpreis. Seit 2010 ist Juliane Bergemann Stipendiatin von „Yehudi Menuhin Live Music Now“ Weimar und erhielt 2012 ein Stipendium der „Hans und Eugenia Jütting - Stiftung“ Stendal.

 

Sie hegt ein besonderes Interesse für vielfältige Formen der Kammermusik. Schon seit ihrer Kindheit wirkte sie regelmäßig vorwiegend in Gitarrenensembles, aber auch in Besetzungen unter anderem mit Violine, Viola, Flöte, Horn, Gesang sowie Akkordeon mit. Somit konnte sie 2004 einen 1. Preis mit dem Rahanas Quartett (Judith Bunk, Viktoria Hildebrandt und Alexander Keppner, Juliane Bergemann) als auch 2014 einen 1. Preis mit Judith Beschow erreichen. Gleichfalls hat sie sich der Musik der Romantik und vor allem dem Gitarristen sowie Komponisten Kaspar Joseph Mertz - einem Zeitgenossen Franz Schuberts - verschrieben. Mit dem Erwerb einer zu jener Zeit gespielten Romantischen Gitarre (auch “Biedermeiergitarre” genannt) konnte sie sich intensiver mit den Besonderheiten des Instruments befassen. Im Juli 2014 veröffentlichte sie ihre Debut-CD: “Liebesbotschaft” mit Werken von F. Schubert und C.J. Mertz.


Pablo Bischoff


Pablo Bischoff (*1996) ist in Darmstadt als Sohn des Flamenco Gitarristen Obo geboren.

Im Alter von 6 Jahren bekam er neben den rhythmischen Einflüssen seines Vaters klassischen

Unterricht.

Sein Repertoire umfasst das klassische Programm (Barock bis Romantik) sowie eigene Arrangements von Brasilianischen Popular- und Jazz Stücken.(Samba, Bossa Nova, Chor und Afro Samba)

Er ist mehrfacher Preisträger bei Jugend Musiziert und spielte bereits als 16jähriger sein erstes Solokonzert sowie bei Konzerten seines Vaters mit.

Seit 2015 studiert er klassische Gitarre bei Olaf van Gonnissen an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und wechselte 2016 nach Hamburg an die Hochschule für Musik und Theater.

Kürzlich veröffentlichte er seine erstes Album Brazil Guitarr.

Johann Jacob Nissen


Johann Jacob Nissen (*1991) wurde in Hamburg geboren und wuchs mit der Gitarre seit frühester Kindheit gemeinsam auf.
Als Jugendlicher erhielt er Unterricht bei Tilman Hübner, war Stipendiat der studienvorbereitenden Ausbildung (SVA) Schleswig-Holstein und wurde in Jugendwettbewerben wie u.a. Jugend Musiziert mit Preisen ausgezeichnet.
Seit 2010 studiert er Klassische Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Olaf van Gonnissen/Prof. Klaus Hempel und ist im Fachausschuss des Hamburger Gitarrenforums.
Er nahm internationale Meisterkurse u.a. bei Scott Tenannt, William Kanengiser, Jorgos Panetsos, Johannes Monno, Kyuhee Park, Dale Kavanagh, Gerhard Reichenbach und Alvaro Pierri.
Neben der Hingabe und Leidenschaft zur Gitarre mit ihrem klassischen Repertoire gilt sein Interesse auch der sogenannten ‘Neuen Musik’ – im engen Kontakt mit jungen Komponisten in Konzert, Musiktheater und Show. Außerdem widmet er sich dem Spiel auf historischen Instrumenten, besonders der Theorbe.
Er spielte mit Orchestern/Ensembles verschiedene Opern, Oratorien, Musiktheater und Konzerte; u.a. C. Monteverdi: Il Combattimento di Clorinda e Tancredi, C. Monteverdi: L’Orfeo, G.F. Händel: Belshazzar, J.S. Bach: Johannes-Passion
Im Sommer 2012 spielte er klassische Gitarre, Banjo und Hawaii/E-Gitarre in der Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny mit den Hamburger Symphonikern und der HfMT Hamburg und im Herbst 2012 Banjo in Hans Werner Henzes Jephte mit der Hamburger Camerata.
Die beschriebene Vielfalt spiegelt sich auch in seinem weiteren kammermusikalischen Schaffen wider. Er konzertiert regelmäßig im Guitar Duo Reichelt & Nissen (internationale Preisträger) und dem Duo Johann & Johann (Violoncello & Gitarre), welche beide durch Yehudi Menuhin Live Music Now Hamburg e.V. gefördert werden, sowie mit Violine & Gitarre und Gesang & Gitarre (Sopran und Tenor).

 

mehr: www.johannjacobnissen.de


Luisa Marie Reichelt


Die gebürtige Leipzigerin Luisa Marie Reichelt bekam schon sehr früh ihren ersten Gitarrenunterricht an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in ihrer Heimatstadt und erhielt außerdem eine Gesangs-, Klavier- und allgemeine Musikausbildung an einem Spezialgymnasium. Sie gewann Preise in zahlreichen Jugendwettbewerben und bestand 2009 die Aufnahmeprüfung an der Yehudi Menuhin School in England.

Die von dem berühmtem Geiger gegründete Schule bereitet junge Talente aus aller Welt auf ein Musikstudium und auf das Leben als Musiker vor. Dank eines Stipendiums erhielt sie 3 Jahre Unterricht bei Richard Wright, besuchte aber auch Meisterkurse bei internationalen Größen wie Alvaro Pierri, John Williams, Scott Tennant, Jorgos Panetsos, Carlo Marchione, Leopoldo Saracino und Carlo Domeniconi.

Luisa stand in Deutschland, England, Italien und der Schweiz als Solistin wie auch als Kammermusikerin auf der Bühne und spielte in großen Sälen wie der Wigmore Hall und der Yehudi Menuhin Hall in England.

Seit 2013 wird Luisa mit ihrem Guitar Duo Reichelt & Nissen und ihrem Duo Decacordio von Live Music Now gefördert.


Tobias Tietze


Tobias Tietze (*1995) wurde in Hamburg geboren und erhielt dort ab seinem zehnten Lebensjahr Musikunterricht an der „Yamaha Music Academy“.

Lange Jahre widmete er sich dem Klavier, bis er mit 16 zur Gitarre wechselte, die ihn seit dem nicht mehr loslässt.

Seit dem Wintersemester 2013 studiert er sein damals neu gewonnenes Instrument an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Olaf van Gonnissen und Heiko Ossig und nahm seit dem an internationalen Meisterkursen bei Manuel Barrueco, Margarita Escarpa, Jeremy Jouve und Rafael Aguire teil.

In seinem Repertoire fokussiert er sich besonders auf die Musik des Heimatlandes seines Instruments, Spanien. Doch auch Musik von J.S. Bach und Franz Schubert stehen auf seinem Programm.

Als Kammermusiker spielte er unter anderem mit Klavier, Geige, Gitarre und verschiedenen Sängern zusammen und wirkte im Februar 2016 in Theaterproduktionen wie Brechts „Die sieben Todsünden“ mit.

Außerdem spielt er regelmäßig für die „Stiftung Kulturpalast Hamburg“ Konzerte für Kinder, um seine Leidenschaft für klassische Musik weiterzugeben.


Veronika Grütter


Veronika Grütter wurde 1986 in Bocholt, Westfalen geboren. Im Alter von neun Jahren erhielt sie ihren ersten Gitarrenunterricht an der städtischen Musikschule. 
 
Nach dem Abitur absolvierte sie die Studienvorbereitung in Berlin bei Pia Gazarek-Offermann, um dann in Rostock bei Prof. Dr. Thomas Offermann Diplom-Intrumentalpädagogik zu studieren. Nach erfolgreichem Abschluss studiert sie nun bei Prof. Olaf van Gonnissen in Hamburg im Master Gitarre. 
Im Rahmen des Studiums in Rostock trat Veronika Grütter regelmäßig bei den Bonner Meisterkonzerten Klassische Gitarre auf. Außerdem ist sie seit drei Jahren Stipendiatin des Vereins „Live Music Now e. V.“ (erst in Rostock, nun in Hamburg). Seit 2014 wird sie von der Franz-Wirth-Gedächtnis-Stiftung gefördert. Mit Leidenschaft spielt sie in verschiedenen Kammermusikbesetzungen mit Querflöte, Gesang, Blockflöte und Gitarre.

Im Sommer 2014 spielte sie bei der Opernproduktion „El Juez“ gemeinsam mit José Carreras im Rahmen der Tiroler Festspiele. 
Veronika Grütter hat im Laufe des Studiums verschiedene Meisterkurse bei Gitarristen wie Hopkinson Smith, Paolo Pegoraro, Aniello Desiderio und dem Los Angeles Guitar Quartet besucht.
Neben der künstlerischen Tätigkeit ist ihr auch die pädagogische Arbeit ein wichtiges Anliegen, sie unterrichtet seit 2009 an verschiedenen Musikschulen, unter anderem an der Staatlichen Jugendmusikschule in Hamburg.