Harfe


Anaëlle Tourret


 Geboren am 6. August 1992 in Orléans (Frankreich) begann Anaëlle Tourret mit 4 Jahren an Klavier zu spielen, ein Jahr später wechselte sie zur Harfe und wurde Schülerin von Ghislaine Petit-Volta in Paris.  Nachdem sie vom Pôle Supérieur der Pariser Sorbonne mit dem Bachelor diplomiert wurde, studiert Anaëlle Tourret seit September 2013 im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Xavier de Maistre.

 

Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Preise: 4. Preis  im großen internationalen Wettbewerb Lily Laskine (Paris), dem 2. Preis im internationalen Wettbewerb Félix Godefroid (Belgien), dem 2. Preis im internationalen Wettbewerb von Cagliari (Italien) Sie wird regelmäßig eingeladen als mit der Philharmonie von Riga (Lettland) zu spielen und gibt Solo-Récitals u.a. in Paris, Hamburg und Brüssel.

 

Anaëlle Tourret begeistert sich ebenfalls für die Kammermusik: Ihr Llyria Duett mit der Sopranistin Roxane Chalard (Akademie der Komischen Oper von Paris) gewann den 1. Preis im internationalen Wettbewerb Léopold Bellan 2012 in der Kammermusik Kategorie.

 

Sie ist Solo Harfenistin des Orchesters Prométhée (Paris, Frankreich) und spielt regelmäßig  Aushilfe beim NDR Sinfonieorchester, den Hamburger Philharmonikern, den Hamburger Symphonikern und dem Orchestre Philharmonique de Radio France.


Sophie Steiner


Sophie Steiner wurde 1995 in Wien geboren und begann ihre musikalische Ausbildung bereits im Alter von 4 Jahren. Ein Jahr später bekam sie ihren ersten Harfenunterricht bei Christine Leibbrand-Kügerl und erzielte schon bald darauf Erstplatzierungen bei diversen Wettbewerben, wie etwa bei dem Musikwettbewerb Prima la musica (Österreich, Südtirol) 2006, 2010 und 2014, sowie bei dem internationalen Wettbewerb arpaplus Alicante 2012.Weiters gewann sie mit 14 Jahren das Probespiel des Jugendsinfonieorchesters Niederösterreich (JSO Niederösterreich) und sammelte so auch im Orchesterspiel früh ihre ersten Erfahrungen. Mittlerweile kann sie auf zahlreiche Produktionen mit verschiedensten Orchestern zurückblicken, wie etwa mit den Hamburger Symphonikern, dem Innviertler Sinfonieorchester (ISO), dem Akademischen Sinfonieorchester (ASO), dem Mödlinger Sinfonieorchester (MSO), dem Mahler-Orchester Wien, der Wiener Akademischen Philharmonie (WAPH), dem Sinfonieorchester Arturo Soria oder dem Jeunesse-Jugendorchester Österreich.

Im Zuge ihrer musikalischen Ausbildung verbrachte sie ein Austauschjahr in Madrid, wo sie die Aufnahmsprüfung am Konservatorium Arturo Soria bestand und Unterricht bei Beatriz Millán Poncela erhielt. Ebenso nahm sie an verschiedenen Meisterkursen teil, wie z.B. bei Isabelle Moretti (Frankreich), Margit Anna Süß-Schellenberger (Deutschland), Aneleen Laenarts (Belgien), Sylvain Blassel (Frankreich) oder Ernestine Stoop (Niederlande), um sich musikalisch weiterzubilden. So gewann sie unter anderem auch den Spezialpreis VÍCTOR SALVI, den Preis für die beste musikalische Interpretation des Wettbewerbes arpaplus.

Weitere Höhepunkte ihrer jungen Laufbahn stellten diverse Solokonzerte (Preisträgerkonzerte mit Radioübertragung, Benefizkonzerte) sowie Engagements bei Musikinstitutionen wie „Kampnagel“ (zeitgenössisches Musiktheater) oder der „Joop van den Ende Academy, Stage Entertainment“ (Musical) dar.

Außerdem setzt sie sich für die Entwicklung neuer Konzertkonzepte ein und wurde hierfür mit dem Masefield Stipendium 2015 bedacht. Im April 2016 spielte sie bei den Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung der umgebauten Hamburger Kunsthalle.

Momentan studiert Sophie Steiner an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Xavier de Maistre.

Seit dem Sommersemester 2015 ist sie Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter Stiftung.