Harfe


Louisic Dulbecco


Die Harfenistin Louisic Dulbecco begann im Jahr 2005 Harfe zu spielen. Ihre Ausbildung begann Louisic im Konservatorium von Bordeaux bei Annie Poirier-Seguin und Marie-Emmanuelle Allant-Dupuy. Seit 2015 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Prof. Xavier de Maistre. Die Harfenistin erhielt 2011 den 1. Preis des französischen Wettbewerbes von Limoges.

 Professionelle Auftrittserfahrungen sammelte Louisic Dulbecco mit dem Sinfonie- und Harmonieorchester des Konservatoriums von Bordeaux und dem Hochschulorchester der HfMT Hamburg sowie mit der Camerata Hamburg und den Hamburger Symphonikern. Seit April 2017 ist Frau Dulbecco Stipendiatin der Oscar und Vera Stiftung und spielt bei „Live music now“ als Solo-Harfenistin. Die Harfenistin nahm bereits an Meisterklassen mit berühmten Vertretern ihres Genres wie Catherine Michel, Fabrice Pierre, Frédérique Cambrelling, Sylvain Blassel oder Christine Icart teil. Zeitgenössische Kammermusikunterrichte erhielt sie bei der Saxofonistin Marie-Bernadette Charrier und dem Akkordeonspielern Bruno Maurice im Konservatorium von Bordeaux.

 Für die Sommersaison 2017 erhielt Louisic Dulbecco ein Engagement in der Kammeroper Hamburg.


Maja Dvoracek


Maja Dvoracek erhielt ihren ersten Harfenunterricht im Alter von zehn Jahren. Zunächst wurde sie in Ulm von Ilse Rheinders unterrichtet, ab 2005 in München von Ragnhild Kopp. Von 2008 bis 2011 war sie Jungstudentin an der HdK Zürich bei Catherine Michel. Nach ihrem Abitur 2011 studierte sie ein Jahr an der HfK Bremen bei Brigitte Heitmeier; seit 2012 ist sie Studentin an der HfMT Hamburg bei Xavier de Maistre. 2007 gewann sie einen 1. Preis beim Wettbewerb der Deutschen Harfenvereinigung, 2008 erreichte sie die Höchstpunktzahl beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Solistisch war sie unter anderem tätig mit dem Brandenburgischen Staatsorchester, „Concerto Konstanz“ und der Kammerphilharmonie Bremen. 2011 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands, seit 2013 wird sie von „Live Music Now“ Hamburg unterstützt.

 


Julia Christine Lukan


 Die in Wien geborene Harfenistin studierte bei Andrea Hampel und Adelheid Blovsky-Miller an der Musikuniversität Wien und seit 2011 bei Xavier de Maistre an der Hochschule für Musik in Hamburg. Sie besuchte Meisterklassen bei Milda Agazarian, Sylvain Blassel, Skaila Kanga, Germaine Lorenzini, Isabelle Moretti, Marielle Nordmann und Ernestine Stoop. Umfassend musikalisch ausgebildet wird sie auch von ihrer Mutter Danja Lukan.

 

Als Solistin gastierte sie in der Schweiz, Deutschland, Slowenien und Italien. In Österreich trat sie im Palais Mollard und Lobkowitz, im Rahmen der Cziffra Stiftung, beim Chopin Festival in Gaming, im Musikverein Graz und auf Schloss Esterhazy in Eisenstadt auf. Sie war mit ihrem bereits preisgekrönten Duo mit Valentin Fheodoroff im ORF Radiokulturhaus in Wien und im Großen Saal des Wiener Konzerthauses mit Duo Recitals für Harfe und Orgel mit Radio-live-Übertragungen zu hören.

 

Als mehrfache 1. Preisträgerin von prima la musica trat sie zweimal im Wiener Konzerthaus im Mozartsaal auf. 2013 gewann sie das Auswahlspiel von Musica Juventutis in Österreich, welches ihr ein Solokonzert im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses ermöglichte.

 


Sophie Steiner


 Sophie Steiner wurde in Wien geboren und begann ihre musikalische Ausbildung bereits im Alter von vier Jahren. Ein Jahr später bekam sie ihren ersten Harfenunterricht bei Christine Leibbrand-Kügerl und erzielte schon bald darauf Erstplatzierungen bei diversen Wettbewerben im In- und Ausland.

 

Weiters gewann sie mit 14 Jahren ihr erstes Probespiel und sammelte so auch im Orchester früh Erfahrungen. Mittlerweile kann sie auf zahlreiche Produktionen mit verschiedensten Orchestern zurückblicken, wie etwa mit den Hamburger Symphonikern, dem Innviertler Sinfonieorchester (ISO), dem Akademischen Sinfonieorchester (ASO), dem Mödlinger Sinfonieorchester (MSO), dem Mahler-Orchester Wien, der Wiener Akademischen Philharmonie (WAPH) oder dem Sinfonieorchester Arturo Soria Madrid.

 

Ebenso nahm sie an verschiedenen Meisterkursen bei international-renommierten Künstler-persönlichkeiten teil, wie z.B. bei Isabelle Moretti (Frankreich), Margit Anna Süß- Schellenberger (Deutschland), Anneleen Lenaerts (Belgien), Sylvain Blassel (Frankreich) oder Ernestine Stoop (Niederlande), um sich musikalisch weiterzubilden. So gewann sie unter anderem auch den Spezialpreis VÍCTOR SALVI, den Preis für die beste musikalische Interpretation des Wettbewerbes arpaplus. Weitere Höhepunkte ihrer jungen Laufbahn stellten diverse Solokonzerte (Preisträgerkonzerte mit Radioübertragung, Benefizkonzerte) sowie Engagements bei Musikinstitutionen wie „Kampnagel“ (zeitgenössisches Musiktheater) oder der „Joop van den Ende Academy, Stage Entertainment“ (Musical) dar. Außerdem setzt sie sich für die Entwicklung neuer Konzertkonzepte ein und wurde hierfür mit dem Masefield Stipendium 2015 bedacht. Seit 2014 studiert sie in der renommierten Klasse von Prof. Xavier de Maistre an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit dem Sommersemester 2015 ist sie Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter Stiftung.


Anaëlle Tourret


Ausgebildet von Prof. Xavier de Maistre, Ghislaine Petit-Volta und Nicolas Tulliez, erhielt Anaëlle Tourret ihren Masterabschluss an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und schließt 2017 mit dem Konzertexamen ihr Studium ab. Im Jahr 2015 gewinnt Anaëlle Tourret beim 19. Internationalen Harfenwettbewerb

von Israel nach drei einstimmigen Interpretationspreisen den 2. Preis der Gesamtwertung. Sie ist ebenfalls Preisträgerin des 4. Preises beim Internationalen Wettbewerb Lily Laskine, des 2. Preises beim Internationalen Wettbewerb Félix Godefroid, des 2. Preises beim Internationalen Wettbewerb von Cagliari und gewann den Internationalen Wettbewerb Léopold Bellan mit dem Llyria Duo, das sie mit der Sopranistin Roxane Chalard gründete. Anaëlle Tourret spielt regelmäßig Solo-Konzerte (NDR, Génération Jeunes Interprètes, etc.) Kammermusik oder Harfenkonzerte wie z.B. mit dem Sinfonischen Orchester Riga (Lettland) oder dem Orchestre National des Jeunes d’Ile de France. Die Harfenistin erhielt außerdem den Förderpreis der De Bruycker Stiftung 2016.

 

Anaëlle Tourret spielt regelmäßig Solo-Konzerte, Kammermusik (Festival La Clef des Portes, Musique au Perche) oder Harfenkonzerte wie z.B. mit dem Sinfonischen Orchester Riga (Lettland) oder dem Orchestre National des Jeunes d’Ile de France.

 

Sie tritt regelmäßig als Solo-Harfenistin des Orchesters Prométhée in Paris auf und spielt mit namhaften Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Radio-France, dem NDR Elbphilharmonie Sinfonieorchester, den Hamburger Philharmonikern (Staatsoper Hamburg), den Hamburger Symphonikern, den Bremer Philharmonikern oder dem Helsingborg Symphonic Orchestra (Schweden)– unter Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Mikko Franck, Christoph Eschenbach, Thomas Hengelbrock, Vassili Petrenko, Kent Nagano oder Eugene Tzigane.

 

Dank ihrem Interesse für modernes Repertoire arbeitet sie mit Komponisten wie Alain Louvier, Menachem Wiesenberg, Ami Maayani, Michel Lysight oder Tomas Koljatic zusammen. Mit Letzterem begleitet sie gerade innerhalb des IRCAM (Forschungsinstitut für Akustik/Musik am Pariser Centre Pompidou) die Publikumseinführung der MIDI Harfe. Anaëlle wird Stipendiatin der Luzerne Festival Akademie sowie Artist in Residence des Festival d‘Aix en Provence 2017.