Violine


Danae Papamatthäou – Matschke


Danae Papamatthäou – Matschke zählt zu den vielversprechendsten griechischen Violinisten der jungen Generation. Nach ihrem Konzertdebüt im Alter von elf Jahren bei griechischen Musikfestivals konzertierte Danae in verschiedenen Städten Deutschlands, begleitet von enthusiastischen Presserezensionen.

Es folgen Konzerte in verschiedenen Ländern wie Italien, Schweiz, Österreich, Slowenien, China und Zypern sowie Auftritte in renommierten Konzertsälen wie u.a. Athens Concert Hall, Thessaloniki Concert Hall, National Center for the Performing Arts Peking, Gewandhaus Leipzig.

Als Solistin arbeitet sie mit einer Vielzahl von Sinfonieorchestern, u.a. mit dem Staatsorchester Athen, dem Staatsorchester Thessaloniki, mit der Thüringen Philharmonie, dem Westsächsischen Symphonieorchester, der Vogtland Philharmonie, der Erzgebirgischen Philharmonie, dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, dem Orchester der Musikfreunde „Kamerata“.

2008 wurde sie von der Vereinigung griechischer Musik- und Theaterkritiker für ihre Auftritte mit dem Staatsorchester Athen und dem Orchester der Musikfreunde „Kamerata“ ausgezeichnet.

Als Solistin sowie auch im Kammerensemble gastierte sie bei Internationalen Musikfestivals wie u.a. Festspiele Mecklenburg – Vorpommer, Internationales Mendelssohn Festival Hamburg, Pharos Arts Foundation Nicosia/Zypern, Hermopouleia (Insel Syros), Internationales Kammermusikfestival Aegina, Festival Symi, Samos Young Artist Festival, Sani Festival, Festival Santorini (Megaron Gyzi).

Danae Papamatthäou – Matschke ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Erste Preise gewann sie beim 10. Internationalen Violinwettbewerb „ Andrea Postacchini“ (Italien), beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ (Deutschland), beim 2. Internationalen Violinwettbewerb „Henri Marteau“ (Deutschland) sowie dem Internationalen Wettbewerb für junge Solisten „Ersi Saratsi“ (Griechenland).

Ihr besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik. 2010 erhielt sie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks beim 2. Internationalen „Szymon Goldberg Award“ (Deutschland). Im selben Jahr brachte sie die „Sprüche im Wind“ für Violine und Klavier von Dimitri Terzakis (Danae Matschke gewidmet) zur Welturaufführung. Geboren 1988 in Athen, begann sie im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. 2002 wird sie als Schülerin mit besonderem musikalischem Talent an das Musikgymnasium Schloss Belvedere/Weimar, Violinklasse Prof. Jost Witter, aufgenommen. Anschließend studiert sie bei Prof. Igor Ozim an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie 2011 den Titel „Bachelor of Arts“ erwirbt und ihre Studien 2013 mit dem Titel „Master of Arts“ mit Auszeichnung abschließt.

Gegenwärtig widmet sie sich postgradualen Studien, Hochschule für Musik und Theater Hamburg / Violinklasse Prof. Tanja Becker-Bender, wiederum als Stipendiatin der „Alexandros S. Onassis“-Stiftung.

Künstlerische Impulse gaben ihr internationale Meisterkurse u.a. bei Igor Ozim, Ana Chumachenko, Zakhar Bron, Donald Weilerstein, Vanya Milanova, Boris Garlitsky, Tanja Becker – Bender, Christiane Hutcap und dem Szymanowski – Quartett.

Für ihre besonderen Leistungen wurde sie wiederholt Stipendiatin der Gesellschaft der Musikfreunde Athen, der Gesellschaft der Musikfreunde Thessaloniki, der A.S. Onassis Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben (Gerd Bucerius – Förderstipendium) und der Stiftung «Propondis».

 


Anny Chen


Anny Chen ist eine taiwanesische/kanadische Geigerin, die zurzeit an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Tanja Becker-Bender studiert. Sie hatte schon Erfolg bei einigen internationalen Wettbewerben, z.B. der erste Preis und der Preis für die beste Interpretation eines Konzerts beim 'Violin of the North' Internationalen Wettbewerb, Russland 2009 und der Förderpremien als Finalist beim Kloster Schöntal Internationalen Wettbewerb, Deutschland 2011.
Sie hat in 2016 den ersten Preis von der Streicher-Kategorien des Elise Meyer Wettbewerbs, Hamburg, gewonnen.
Als Solistin trat Anny in vielen berühmten Konzertsälen auf, z.B im Kammersaal von der Laeiszhalle (Hamburg), in Wigmore Hall, LSO St. Luke’s, St Martin in the Field (London) und in Leeds in Rahmen des Internationalen Concert Series. In letzter Zeit hatte sie die Gelegenheit, als Solistin mit dem St. Peter’s College Orchester (Oxford), dem Cambridge Graduates’ Orchester und dem Finchley Chamber Orchester zu spielen.
Anny war von 2012 bis 2015 eine Studentin in der Klasse von Prof. Dr. Felix Andrievsky an der Royal College of Music. Sie wurde in dieser von dem ABRSM Stipendium unterstützt und in 2015 bekam sie ein Diploma of Higher Education. Von 2003 bis 2012 besuchte sie die Purcell School for Young Musicians, London, wo sie in der Klasse von Evgeny Grach war.
Anny ist auch eine Alumna von dem Perlman Music Program, wo sie regelmäßig zwischen 2010-2014 bei dem renommierten Geiger Itzahk Perlman Unterricht nahm.
Ab 2016 ist Anny von der Oscar und Vera Ritter Stiftung unterstützt und seit 2015 spielt sie eine Dom Nicolo Amati Geige von der Chi Mei Stiftung in Taiwan.


Camilla Busemann


Camilla Busemann, 1992 in Starnberg geboren, bekam bereits mit vier Jahren ihren ersten Geigen- und mit sieben Jahren zusätzlich Harfenunterricht. Die in einer Musikerfamilie aufgewachsene Geigerin bestand 2008 die Aufnahmeprüfung am Carl-Philip-Emanuel Bach Musikgymnasium in Berlin, wo sie von Prof. Johannes Kittel von der Hochschule für Musik Hanns Eisler unterrichtet wurde.

Das Studium führte sie nach ihrem Abitur nach Hamburg.

Dort war sie zunächst Schülerin von Prof. Tanja Becker-Bender. Seit 2013 studiert sie in der Klasse von Prof. Sebastian Schmidt. Während ihrer Ausbildung konnte sie auf Meisterkursen von renommierten Musikern, wie Prof. Ingolf Turban, Akiko Suwanai und Prof. Ulf Klausenitzer lernen.

Sie war mehrfache 1. und 2. Bundespreisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert. 2007 bekam sie beim Bundeswettbewerb einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. Außerdem wurde sie dritte Preisträgerin des Ferdinand-Trimborn-Förderpreis für Violine.

Seit November 2014 ist sie Stipendiatin von YEHUDI MENUHIN Live Music Now Hamburg e.V.. Zudem wurde sie mit 15 Mitglied des Bundesjugendorchesters und spielte 2009 als Konzertmeisterin der Orchesterakademie der Bochumer Symphoniker. Sie trat mehrmals als Solistin und Konzertmeisterin mit der Mendener Kammerphilharmonie auf.

Seit drei Jahren spielt sie auf einer Geige aus dem Musikinstrumentenfond der Deutschen Stiftung Musikleben von Nicolas Didier.


Chuanru He


Chuanru He ist 1986 in Nanking (China) geboren. Mit 6 Jahren begann er Geige zu lernen. Von 1998 bis 2004 studierte er am “Nanjing Kunstinstitut Mittelschule”. Danach folgte ein Studium am “Shanghai conservatory of music”. Zwischen 2009-2010 studierte er an der “Hochschule für Musik und Theater Hamburg” bei Prof. A. Roehn und Prof. Christoph Schickedanz. Seit 2010 studiert Chuanru He Konzertexamen in der Klasse von Prof. Christoph Schickedanz.

Während seines Studiums in China hat Chuanru He viele Preise und Stipendien erhalten, z.B. den 1. Preis beim Wettbewerb "Solist in der Zukunft" (1993). Im Jahre 2005 hat er den 3.Preis beim "Kammermusik Wettbewerb Shanghai conservatory of music" gewonnen.

Als Solist trat mit zahlreichen Orchestern auf, wie z.B. 2004 beim Neujahrskonzert mit dem Jiangsu Symphnieorchester. 2006 spielte er als Konzertmeister im Orchester des Shanghai Conservatory. In den Jahren 2008, 2009, 2010 spielte er als Konzertmeister im Schleswig-Holstein Muisk Festival Orchester.

Chuanru He besuchte Meisterkurse bei Sergej Iwanowitsch Kravchenko, Nam Yun Kim, Gerard Poulet, Krzysztok Wegrzyn, Pinchas Zuckerman, Stephen Clapp. Weiter Kammermusik-Meisterkurse bei Walter Levin, und Hotto Beyerle.

Für die Saison 2011/2012 erhält er eine Praktikumstelle als Geiger bei dem NDR Sinfonieorchester.


Onyou Kim


Onyou Kim, gebürtig in Seoul, absolvierte ihren Bachelor an der Seoul National University und kam nach einem Studienjahr am New England Conservatory in Boston an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie seit dem Frühjahr 2016 im Master-Studiengang Violine bei Prof. Tanja Becker-Bender studiert. Gleichzeitig studiert sie seit dem aktuellen Sommersemester mit ihrem Streichquartett, dem BAUM Quartett, im Master-Studiengang Kammermusik bei Prof. Niklas Schmidt. Dem voraus gingen Studien mit ihrem früheren Quartett, dem Bearsi Quartett, in Seoul.

 

Sie erhielt Preise bei zahlreichen Wettbewerben in Korea - "Music Association of Korea", "Eumak Journal", "Korea Germany Brahms Association Concours", "The Ari" Competition, "The Arts Pool Center", und sie erhielt Stipendien von der Seoul National University und das "Dean's List Scholarship" des New England Conservatory in Boston. Als Solistin konzertierte sie bereits mit dem Seoul Symphony Orchestra. Rezitalauftritte hatte sie in vielen Sälen in Korea sowie in der Jordan Hall in Boston. Mit dem BAUM Quartett konzertierte sie bei der Internationalen Sommerakademie Frenswegen und beim Trondheim Festival in Norwegen, dort auch zusammen mit Henning Kraggerud und mit Peter Jarusek vom Pavel Haas Quartett. Meisterkurse absolvierte sie bei James Ehnes, Donald Weilerstein, Eberhard Feltz, Oliver Wille, Mi-Kyung Lee, Sergey Kravchenko, Jürgen Kussmaul, Ik-Hwan Bae, Alexander Gebert, Kyung Sun Lee, Hatto Beyerle und Peter Jarusek.


Olivia Jablonski


Die deutsch-australische Geigerin Olivia Jablonski wurde1990 geboren und besuchte in Sydney die Spezialschule für Musik 'Conservatorium High School'. Ihr Bachelor Studium absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei dem langjährigen Konzertmeister des Bayrischen Rundfunkorchesters, Andreas Röhn. Das Master Aufbaustudium folgte in der Violinklasse der bekannten Solistin, Tanja Becker-Bender, welches Sie mit der Note 'sehr gut' abschloss.

Olivia Jablonski war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters, Schleswig-Holstein Festival Orchesters und Praktikantin der ersten Violinen der Hamburger Symphoniker.

Mit diesen Orchestern konzertierte Olivia in den bekanntesten europäischen Konzertsälen, arbeitete mit großen Dirigenten und spielte auf wichtigen Festivals in Salzburg, Italien und Deutschland.

Olivia Jablonski wurde mit mehreren ersten Preisen bei Wettbewerben in Australien ausgezeichnet. Stipendien erhielt sie von CHAOS (Conservatorium High Association of Old Students), der 'Sydney Town Hall', der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und Jehudi Menuhins Live-Music-Now Programm, in dessen Rahmen sie regelmässig Konzerte gibt.

Musikalische Anregungen bei Meisterkursen erhielt sie u. A. von Donald Weilerstein, Boris Garlitsky, Sebastian Schmidt und Christoph Schickedanz. 

Zusätzlich pflegt Olivia Jablonski ihr kammermusikalisches Spiel als erste Geigerin im Canea Quartett. In der aktuellen Spielzeit ist sie Akademistin des NDR Sinfonieorchesters.


Sun Shin


Die Geigerin Sun Shin wurde 1991 in Jeonju/Südkorea geboren. Sie fing bereits mit 4 Jahren an die Violine zu spielen. Schon in frühen Jahren wurde ihr musikalisches Talent offenkundig und sie gewann zahlreiche Wettbewerbe während ihrer Kindheit.

Sie spielte in späteren Jahren Konzerte als Solistin mit dem Jeonju Philharmonic Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra und den Hamburger Symphonikern. Sie erhielt zusätzlich Recitals, nachdem sie den Preis der Kumho Kulturstiftung für begabte junge Musikern in Korea gewann und als Siegerin der ´Elise Meyer Stiftung´ ausgewählt wurde. Kürzlich spielte sie als Solistin mit dem Orchester der Musikhochschule für Musik und Theater Hamburg infolge eines gewonnenen Wettbewerbs in der vollbesetzten Friedrich-Ebert-Halle.

Außerdem spielte sie bei vielen internationalen Musik-Akademien, Festivals und nahm an zahlreichen Masterklassen teil.

 

Sowohl die Seoul Arts High School als auch die Seoul National University absolvierte sie mit Auszeichnung. Im Laufe der Zeit erweiterte sie ihre Interpretation der Musik und zeichnete sich auch als Kammermusikerin aus.

Aktuell studiert sie an der Musikhochschule Hamburg Konzertexamen Violine im Solostudium bei Prof. Andreas Röhn und absolviert zusätzlich ein Kammerstudium mit ihrem Streichquartett „Baum“ bei Prof. Niklas Schmidt.