Violoncello


Olena Guliei


Olena Guliei wurde in 1989 in Kiew, Ukraine geboren. Nach dem Abschluss der Musikschule studierte sie Cello bei Prof. Viktoria Kulikova in der Nationalen Tschaikowski-Musikakademie Kiew, die sie im Jahr 2012 absolvierte.

Danach folgte das Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Prof. Bernhard Gmelin. Zurzeit setzt an der gleichen Hochschule fort.

 

Olena Guliei ist Preisträgerin der bedeutendsten nationalen Wettbewerben in der Ukraine. Sie nahm an den zahlreichen Meisterkursen und Akademien teil, unter denen beim Alexander Kniazev, Andzey Bauer, Kazimir Mihalik, Arto Noras, Niklas Schmidt und Wolfgang Boettcher. Als Solocellistin konzertiert Olena Guliei in der Ukraine, Polen, Schweden, Deutschland und Schweiz. Bereits seit ihrer Studienzeit in der Ukraine arbeitete sie in verschieden Kammer- und Symphonischen Orchester.

 

Im Jahr 2013 gewann Olena Guliei den 2. Preis der Elise-Meyer Stiftung und erhielt das Stipendium der Oscar und Vera Ritter-Stiftung. In diesem Jahr gewann sie den ersten Preis sowie den Publikumspreis im Wettbewerb „Premio Trio di Trieste", Italien in der Kategorie Duo Streichinstrument und Klavier.

 

Olena Guliei ist seit September 2015 Akademistin des NDR Sinfonieorchesters Hamburg.

 


Benedikt Loos


1994 in Bayern geboren und aufgewachsen erhielt Benedikt Loos seinen ersten Cellounterricht bereits mit 5 Jahren. Später wurde er von Prof. Stephan Haack in München unterrichtet und studiert aktuell bei Prof. Sebastian Klinger in Hamburg. Weitere Impulse holt er sich bei Gerhart Darmstadt, Professor für "alte Musik" an der Hamburger Hochschule.

Er gewann verschiedene Jugendmusikwettbewerbe, darunter einen Bundespreis und mehrere Landespreise bei "Jugend Musiziert!", sowie Preise beim Mindelheimer Musikwettbewerb, in deren Folge er wiederholt mit dem Mindelheimer Kammerochester als Solist auftrat.

Auch war und ist Benedikt Loos Mitglied und Stimmführer diverser Orchester, darunter dem Bayerischen Landesjugendorchester und dem vbw-Festivalorchester.

Sein Interesse gilt neben der Sololiteratur auch der Kammermusik. So musizierte er schon mit Mitgliedern des BR-Symphonieorchesters sowie Hansjörg Schellenberger und Margit- Anna Süß. Mit seinem Celloquartett ist er seit Januar 2016 Stipendiat bei "Live Music Now". Im Mai 2016 gewann er beim Wettbewerb der Elise-Meyer-Stiftung einen 2. Preis. Er spielt seit Juni 2016 ein Cello von Vincentius Postiglione, Neapel 1899, freundlich zur Verfügung gestellt von der HfMT Hamburg. 


Anna Olivia Amaya Farias


 Anna Olivia Amaya Farias bekam mit fünf Jahren ihren ersten Violoncello-Unterricht und wird seit 2007 von Prof. Bernhard Gmelin unterrichtet. Von 2012 bis 2016 war sie Jungstudentin an der Andreas Franke Akademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie auch seit dem Wintersemester 2016/2017 ihr reguläres Studium fortsetz. 2012 gründete sie mit Leonard Fu (Violine) und Daniel Golod (Klavier) ein Klaviertrio und wurden bis 2015 von Prof. Niklas Schmidt unterrichtet. Internationale Meisterkurse besuchte Anna Olivia bei Prof. David Geringas und bei Prof. Wolfgang Boettcher. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2013 erspielte sie sich einen 1. Bundespreis sowohl in der Solowertung, als auch in der Kategorie „Klavier-Kammermusik“ und wurde von der Deutschen Stiftung Musikleben mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt sie Sonderpreise beim internationalen Dotzauer-Wettbewerb und beim internationalen Knopf-Wettbewerb. 2016 gewann Anna Olivia erneut in der Kategorie Violoncello solo einen ersten Preis und wurde von der Deutschen Stiftung Musikleben, vom Schleswig Holstein Musikfestival und vom NDR Symphonieorchester mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Mitglied des NDR-Jugendsymphonieorchesters ist sie seit 2013.

Als Solistin führte sie bereits das Saint-Seans Cellokonzert Nr.1, das Haydn C-Dur Konzert und das Beethoven Tripelkonzert auf.

Von September 2013 bis September 2016 wurde ihr Klaviertrio von der Jürgen Ponto-Stiftung der Commerzbank gefördert. Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Anna Olivia Amaya Farias seit 2013 ein Violoncello von Heinrich Sielaff, Elbing 1926, leihweise zur Verfügung, eine treuhänderische Eingabe in den Deutschen Musikinstrumentenfonds aus Hamburger Familienbesitz.


Phillip Wentrup


Phillip Wentrup, 1991 in Kaltenkirchen geboren, erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Violoncellounterricht.

Nach langjähriger Ausbildung bei Edwin Koch wechselte er zu Prof. Bernhard Gmelin, in dessen Klasse an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg er nach seinem Abitur studierte. Zurzeit befindet er sich im Masterstudiengang bei Prof. Sebastian Klinger.

Solistisch wie auch kammermusikalisch war er bereits vielfacher Preisträger diverser Wettbewerbe und Ehrungen. So erhielt er u.a. den Förderpreis der Philharmoniker Hamburg und wurde beim Musikwettbewerb des Lions Club Hamburg sowie beim Elise Meyer Wettbewerb der Hochschule für Musik und Theater Hamburg jeweils mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Er war Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und wurde durch die Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“, den „Lyceum Club Hamburg“ sowie das „Career Center der HfMT Hamburg“ gefördert.

Auf internationalen Meisterkursen erhielt er wichtige musikalische Anregungen von Wolfgang Boettcher, David Geringas, Jens-Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt.

Im kammermusikalischen Bereich arbeitete er u.a. mit Tanja Becker-Bender, Uwe-Martin Haiberg, Niklas Schmidt (Trio Fontenay) und Sebastian Schmidt (Mandelring Quartett) zusammen. Impulse für den Umgang mit alter Musik erhielt er von Gerhart Darmstadt.

 

Als Kammermusiker und Solist war Phillip Wentrup bei diversen Festivals zu Gast: 2012 trat er beim Debussy Festival Hamburg auf und spielte im Rahmen eines Stipendienprogramms auf dem Zermatt Festival in der Schweiz, wo er die Gelegenheit hatte mit Musikern der Berliner Philharmoniker zusammenzuarbeiten. Beim Usedomer Musikfestival konzertierte er 2013 u.a. zusammen mit David Geringas. Im selben Jahr spielte er mit dem Scharoun Ensemble Berlin im Gewandhaus Leipzig. 2015 war er auf dem Oberstdorfer Musiksommer zu hören und debütierte als Solist mit dem Hochschulorchester der HfMT Hamburg.

Weitere Konzerte führten ihn bisher nach China, Japan, Südkorea, Polen, Tschechien, Holland, Frankreich, Italien und in die Schweiz.

Während der Saison 2014/15 war Phillip Wentrup Akademist im NDR Elbphilharmonie Orchester, wo er seit November 2016 festes Mitglied ist. Er wirkte bei den Eröffnungskonzerten der Elbphilharmonie mit und spielt regelmäßig unter namhaften Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Christoph Eschenbach, Alan Gilbert, Thomas Hengelbrock sowie Krzysztof Urbański. Darüber hinaus war er bereits an mehreren Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für den NDR beteiligt.

Phillip Wentrup spielt ein Violoncello von Carlo Antonio Testore (Mailand, 1751), das ihm seit November 2017 als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.


Yina Tong


Yina Tong, geboren in Shanghai, studierte bei Ronald Leonard in Los Angeles, Laurence Lesser in Boston und Troels Svane in Lübeck. Derzeit rundet sie ihr Studium bei Sebastian Klinger an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Studiengang Konzertexamen ab. Weitere Impulse erhielt sie auf Meisterkursen bei Lynn Harrell, Gary Hoffman, Frans Helmerson, Steven Isserlis, Miklós Perényi, Menahem Pressler und Wen-Sinn Yang.

 

Yina Tong ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe wie dem Possehl-Musikpreis Lübeck, dem Fischoff Competition und dem Stulberg International String Competition. 2011 wurde ihr der "Grand Prize ‘Nicolas Firmenich de Violoncelle'“ auf dem Verbier Festival verliehen.

 

Als Orchestermusikerin nahm Yina Tong an renommierten Festivals wie dem Pacific Music Festival, dem Schleswig Holstein Festival und dem Tanglewood Music Center teil, wo sie unter der Leitung von Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Ivan Fischer und Lorin Maazel und Michael Tilson Thomas spielte.

 

Seit 2013 ist Yina Tong stellvertretende Solocellistin bei den Lübecker Philharmonikern.