Violoncello

Constantin Pritz wurde 1994 in Hamburg in eine Musikerfamilie geboren. Mit sechs Jahren begann er Cellounterricht zu nehmen. Von 2010 bis 2014 besuchte er das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar, wo er Unterricht bei Prof. Tim Stolzenburg bekam. Weitere Impulse bekam er durch die Teilnahme bei Meisterkursen u.a. bei Prof. Jens-Peter Maintz und Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt.

Constantin konnte viele Preise bei „Jugend musiziert“ in verschieden Kategorien gewinnen.

Außerdem erwarb er den dritten und ersten Preis beim Hamburger „Elise-Meyer-Wettbewerb“.

Constantin Pritz ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Stiftung von „Live-Music-Now“ mit mehren Ensembles.

Constantin hatte schon mehrfach die Gelegenheit als Solist mit Orchester mit den Cellokonzerten von Elgar, Dvořák und Schostakowitsch aufzutreten. Im November 2017 hatte er dadurch sein Debutkonzert als Solist in der Hamburger Laeiszhalle.

Seit 2017 erhält Constantin regelmäßig Unterricht bei der Gesangs- und Instrumentalpädagogin Danja Lukan in Wien. Dort erfährt er eine umfassende Ausbildung in allen Aspekten des Musikerberufs, sowie Präzision, Klanggestaltung, Ausdruck und Bühnenpräsenz.

Constantin Pritz studiert seit Oktober 2014 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Bernhard Gmelin.

Seit Juli 2019 spielt Constantin als Akademist in dem Bayerischen Staatsorchester.


Lukas Barmann


Der junge Cellist Lukas Barmann wurde 1996 geboren und stammt aus Stuttgart. 

Er ist mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert sowie 2. Preisträger des Wettbewerbs der Elise-Meyer-Stiftung 2019. 

 

Als leidenschafticher Kammermusiker erhielt er in unterschiedlichen Formationen Unterricht bei Prof. Niklas Schmidt (Trio Fontenay), Prof. Christine Busch sowie dem Notos Quartett und debütierte im Dezember 2018 in der Stuttgarter Liederhalle mit Beethovens Tripelkonzert zusammen mit Rebecca Thies (Violine), Till Hoffmann (Klavier) sowie dem Stuttgarter Ärzteorchester. Neben der Kammermusik konnte er schon in jungen Jahren im Landesjugendorchester Baden-Württemberg sowie in weiteren Jugendorchestern umfangreiche Orchestererfahrung sammeln. 

 

Aus einer musikalischen Familie stammend äußerte er im Alter von drei Jahren den Wunsch Cello zu spielen, erhielt ab dem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht und ab dem Alter von sieben Jahren Cellounterricht, zunächst bei Stephan Kraut und Philipp Körner, später bei Alexandre Foster. Nach seinem Bachelorstudium bei Prof. Sebastian Klinger an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg studiert er nun im Master bei Prof. Christian Poltéra an der HSLU Luzern. 

Darüber hinaus prägten internationale Meisterkurse bei Prof. Jérôme Pernoo, Prof. Troels Svane, Prof. Claudio Bohórquez, Prof. Wolfgang Boettcher, Prof. Conradin Brotbek oder Prof. Peter Hörr seine musikalische Laufbahn. 

Wichtige Impulse für die Interpretation von Werken der Renaissance und des Barocks erhielt er darüber hinaus durch Prof. Gerhart Darmstadt, Professor für historische Aufführungspraxis und Barockcello an der HfMT Hamburg.


Benedikt Loos


In Bayern geboren und aufgewachsen bekam Benedikt Loos seinen ersten Musikunterricht schon mit 3 Jahren beim Vater und erhielt seinen ersten Cellounterricht bereits mit 5. Später wurde er von Stephan Haack in München unterrichtet und studiert aktuell bei Sebastian Klinger in Hamburg. Weitere Impulse holte er sich bei Gerhart Darmstadt, Professor für "alte Musik" an der Hamburger Hochschule sowie Wolfgang Boettcher.

 

Benedikt Loos gewann verschiedene Jugendmusikwettbewerbe, darunter einen Bundespreis und mehrere Landespreise bei "Jugend Musiziert!", sowie Preise beim Mindelheimer Musikwettbewerb, in deren Folge er wiederholt mit dem Mindelheimer Kammerorchester als Solist auftrat. Im Mai 2018 gewann er den 1. Preis beim Wettbewerb der Elise-Meyer-Stiftung in Hamburg.

 

Sein Interesse gilt neben der Sololiteratur auch der Kammermusik. Er musizierte schon u.a. Natalia Prishepenko, Hansjörg Schellenberger, Sebastian Schmidt (Mandelring Quartett), Diemut Poppen, Maria-Elisabeth Lott, Božo Paradžik, Margit-Anna Süß und Asya Fateyeva. Mit seinem Celloquartett ist er seit Januar 2016 Stipendiat bei "Live Music Now", seit 2018 auch im Duo mit Klavier.

Benedikt Loos spielt ein Cello von Vincentius Postiglione, Neapel 1899, freundlich zur Verfügung gestellt von der HfMT Hamburg.


Daniel Arias


Der Venezolaner Daniel Arias begann sein Studium im Alter von elf Jahren bei Carlos Carreño. Seine Studien setzte er im El Sistema-Musikprogramm bei Valmore Nieves und William Molina an der lateinamerikanischen Celloakademie fort. Ab 2011 studierte er am Konservatorium von Aulnay-Sous-Bois (Prof. Philippe Muller). 

Daniel Arias gewann den ersten Cellopreis des Jugendorchesters Teresa Carreño. Er erhielt Unterricht in zahlreichen Meisterklassen und wurde Mitglied im Jugendorchester Simón Bolívar, reiste unter der Leitung von Gustavo Dudamel durch Deutschland, Spanien, die Schweiz, Finnland, China, Japan und Korea.

Er nahm am internationalen Musikfestival du Domaine Forget in Quebec teil und gewann 2009 den ersten Cello-Preis. In Caracas spielte er Kammermusik mit dem Kontrabassisten Edicson Ruiz.

Als Solist spielte er u.a. das Konzert für Cello und Orchester von Camille Saint-Saëns unter der Leitung von Gustavo Dudamel und das Cellokonzert von Edouard Lalo unter Christian Vazquez mit dem Orchester Simón Bolívar. Mit dem Prager Sinfonieorchester unter der Leitung des Dirigenten Ilyich Rivas spielte Daniel Arias das Cellokonzert von Dvorák. 

Daniel Arias begleitete bekannte Solisten, u.a. Placido Domingo, Angel Romero und Jean-Yves Thibaudet. Zudem machte er die Bekanntschaft namhafter Dirigenten und ihrer Orchester.

Das Studium in Frankreich beendete er mit dem Abschluss „Bachelor of Music“.

Im Sommersemester 2016 begann er das Masterstudium, Hauptfach Violoncello, bei Prof. Troels Svane an der Musikhochschule Lübeck.

Im Rahmen des Erasmus-Programms studierte Daniel Arias teil Master Semester am „Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris“ bei Prof. Marc Coppey , Michael Strauss und Pauline Bartisol.

 

Zurzeit studiert er Konzertexamen bei Prof. Sebastian Klinger.


Anna Olivia Amaya Farias


Anna Olivia Amaya Farias (*14.12.1998 in Hamburg) wird seit ihrem neunten Lebensjahr von Prof. Bernhard Gmelin unterrichtet. 2012 bestand sie die Aufnahmeprüfung an der Andreas-Franke-Akademie der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und war dort Jungstudentin, bis sie das Bachelor Studium im Wintersemester 16/17 begann.

Anna Olivia Amaya Farias wurde 2013 und 2016 bei der Teilnahme von ‚Jugend musiziert‘ ein erster Preis in der Kategorie ‚Violoncello solo‘ verliehen, 2013 erhielt sie ebenfalls einen ersten Preis in der Kategorie ‚Klavier Kammermusik‘ und wurde unter anderem von der Deutschen Stiftung Musikleben, vom Schleswig Holstein Musikfestival und vom NDR Elbphilharmonieorchester mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt sie neben Sonderpreisen beim internationalen Dotzauer-Wettbewerb und beim internationalen Knopf-Wettbewerb einen 2. Preis beim internationalen Wettbewerb "Música Callada" in Ávila, Spanien.
Anna Olivia Amaya Farias konzertierte als Solistin und kammermusikalisch unter anderem in der Elbphilharmonie, in der Laeiszhalle Hamburg, im Tchaikovsky-Saal Hamburg und auf Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Schwetzinger Mozartfest, dem Russischen Kammermusikfestival und dem Festival de Música Cartagena in Kolumbien.
Durch die Teilnahme an internationalen Meisterkursen bei David Geringas, Wolfgang Boettcher, Jens-Peter Maintz, Gustav Rivinius, Misha Maisky, Daniel Hope, Xenia Jancovitch, Jérôme Pernoo und Wolfgang Emanuel Schmidt konnte sie wichtige Anregungen für ihre musikalische Entwicklung erwerben.
Sie wurde durch Stipendien gefördert wie durch den Förderverein Jugend musiziert, die Jürgen Ponto-Stiftungung und war darüberhinaus Stipendiatin und Teilnehmerin des TONALi18 Wettbewerbes und der Daniel Hope Academy 2019. Aktuell ist Anna Olivia Amaya Farias Stipendiatin der Stiftung Live Music Now, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Oscar und Vera Ritter-Stiftung.


Anna Olivia spielt zur Zeit ein Cello von Enrico Marcetti, Turin um 1890, aus dem Instrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben.


Phillip Wentrup


Phillip Wentrup, 1991 in Kaltenkirchen geboren, erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Violoncellounterricht.

Nach langjähriger Ausbildung bei Edwin Koch wechselte er zu Prof. Bernhard Gmelin, in dessen Klasse an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg er nach seinem Abitur studierte. Zurzeit befindet er sich im Masterstudiengang bei Prof. Sebastian Klinger.

Solistisch wie auch kammermusikalisch war er bereits vielfacher Preisträger diverser Wettbewerbe und Ehrungen. So erhielt er u.a. den Förderpreis der Philharmoniker Hamburg und wurde beim Musikwettbewerb des Lions Club Hamburg sowie beim Elise Meyer Wettbewerb der Hochschule für Musik und Theater Hamburg jeweils mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Er war Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und wurde durch die Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“, den „Lyceum Club Hamburg“ sowie das „Career Center der HfMT Hamburg“ gefördert.

Auf internationalen Meisterkursen erhielt er wichtige musikalische Anregungen von Wolfgang Boettcher, David Geringas, Jens-Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt.

Im kammermusikalischen Bereich arbeitete er u.a. mit Tanja Becker-Bender, Uwe-Martin Haiberg, Niklas Schmidt (Trio Fontenay) und Sebastian Schmidt (Mandelring Quartett) zusammen. Impulse für den Umgang mit alter Musik erhielt er von Gerhart Darmstadt.

 Als Kammermusiker und Solist war Phillip Wentrup bei diversen Festivals zu Gast: 2012 trat er beim Debussy Festival Hamburg auf und spielte im Rahmen eines Stipendienprogramms auf dem Zermatt Festival in der Schweiz, wo er die Gelegenheit hatte mit Musikern der Berliner Philharmoniker zusammenzuarbeiten. Beim Usedomer Musikfestival konzertierte er 2013 u.a. zusammen mit David Geringas. Im selben Jahr spielte er mit dem Scharoun Ensemble Berlin im Gewandhaus Leipzig. 2015 war er auf dem Oberstdorfer Musiksommer zu hören und debütierte als Solist mit dem Hochschulorchester der HfMT Hamburg.

Weitere Konzerte führten ihn bisher nach China, Japan, Südkorea, Polen, Tschechien, Holland, Frankreich, Italien und in die Schweiz.

Während der Saison 2014/15 war Phillip Wentrup Akademist im NDR Elbphilharmonie Orchester, wo er seit November 2016 festes Mitglied ist. Er wirkte bei den Eröffnungskonzerten der Elbphilharmonie mit und spielt regelmäßig unter namhaften Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Christoph Eschenbach, Alan Gilbert, Thomas Hengelbrock sowie Krzysztof Urbański. Darüber hinaus war er bereits an mehreren Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für den NDR beteiligt.

Phillip Wentrup spielt ein Violoncello von Carlo Antonio Testore (Mailand, 1751), das ihm seit November 2017 als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.