Besonderes Repertoire


Marius Rothe | Gesang


 

„Wie eine graue Eminenz schwebt der Kellner, wunderbar dargestellt und gesungen von Marius Rothe, durch das Café und beklagt sich als „Mister Zellophan“ darüber, unsichtbar zu sein.
(Kieler Nachrichten, 05.11.2018)

Manche nennen ihn den „Hamburger Max Raabe“. Neben dem klassischen Gesang und der Rezitation von Melodram und Gedicht ist Marius Rothes Hauptengagement dem Repertoire des klassischen amerikanischen Musicaltheaters und dem deutschsprachigen Unterhaltungslied zwischen der Zeit der Weimarer Republik und dem Ende der 1940er Jahre gewidmet.

 

Im Rahmen seiner Abende, ganz unter dem Motto “Marius Rothes Musikalische Raritäten“, präsentiert er dem Publikum, verbunden mit heiteren Anekdoten, heutzutage oftmals vergessene Songs, die er für ganz verschiedene Anlässe zusammenstellt.

Dabei setzt Marius Rothe auf ganz eigene künstlerische Impulse hinsichtlich des Repertoires und der Gestaltungen und seine Abende haben als „Gesamtkunstwerk“ Beachtung gefunden. Marius Rothe legt großen Wert auf eine hohe Authentizität in der Bühnendarstellung seines historischen Repertoires und bezieht musikwissenschaftlich-historische Gesichtspunkte der von ihm dargebotenen Werke mit in seine Gestaltung ein, um Aufführungen „wie aus einer anderen Zeit“ zu ermöglichen. Derzeit forscht er auch zu dem heutzutage musikwissenschaftlich und künstlerisch vernachlässigten „Heiteren Musiktheater“ der DDR, in dessen Zusammenhang er heute kaum noch aufgeführte deutschsprachige Operetten und Musicals entdeckt hat.

Der Bariton Marius Rothe studiert an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und folgte bereits zahlreichen Anfragen für verschiedenste Produktionen, in deren Rahmen er unter anderen die Partien „Bogdanowitsch“ in Franz Lehárs Die lustige Witwe in Hamburg gestaltete, in der Doppelrolle „1. und 2. Priester“ in Mozarts Die Zauberflöte in Hamburg oder auch als „Don Giovanni“ in Im Don Giovanni nachts um halb 1 nach Mozarts „Don Giovanni“ im Hamburger St. Pauli Theater brillierte. Auch zeitgenössischen Produktionen wie beispielsweise „Alice.Wunderland“, einer Koproduktion von Alicia Geugelin und Andreas Kuch in Hamburg, ist Marius Rothe aufgeschlossen, wo er die Rolle „Alice in Form von Theodor Rothbarth“ verkörperte.  In Formaten wie der Operngala Opera Concisa, mit Kompositionen von Mozart und Monteverdi, gastierte er neben Hamburger Vorstellungen mit mehreren Terminen in Shanghai, spielte und tanzte in der Rolle der „Jugend“ im Tanzprojekt „Le Sacre du Printemps“ in Flensburg oder sorgte in der Show Café Herbstzeitlos von Claudia Piehl in Eckernförde und Hamburg als „Skurriler Kellner“ für Ovationen.