Gesang


Vlada Shchavinska, Sopran


Die 1996 in Poltava (Ukraine) geborene  Vlada Shchavinska erhielt bereits im Alter von 4 Jahren Klavierunterricht und Solfegiounterricht. Nachdem sie nach Odessa umzog fing sie 2006 mit Gesangsunterricht an. Später nahm sie in einem Kinder-Projekt teil, „Die Oper für Kindern“, wo sie zum ersten Mal im Alter von 14 Jahren mit Orchester singt. So führte Vlada ihre erste Opernrolle – die Königin der Nacht. 

Als sie das neunte Jahr im Economical Liceum beendet hat, bestand die junge Sängerin die Aufnahmeprüfungen in Musik College namens Gnesin in Moskau (Russland) mit dem besten Noten zwischen allen Abiturienten. 2012 gewann die den Grande Prix beim "Wettbewerb für jungen Sängern namens Sosnovskaya".

Während ihres Studiums gab sie Konzerte mit verschiedenen Studentenorchestern. Dabei nahm Vlada bei verschiedenen Master-Kurses teil. Sie sammelte musikalische Erfahrungen in Zusammenarbeit mit Alessandro Svab, Elena Obraszova, Richard Barrett, William Woodruff, Violetta Zabbi, Lucy Arner, Alexander Winterson, Antonio Barasorda, Giacomo Aragall, Darynn Zimmer, Nicolas Sirs.

Im Alter von 16 Jahren arbeitete sie mit Herr Svab an Rosina aus der Oper „Il barbiere di Sivilia“ von Rossini und danach bekam sie eine Einladung in Triest (Italien), wo sie bei einem anderen Master-Kurs die Rolle der Gilda aus „Rigoletto“ von Verdi sang und führte in verschiedenen Städten in Italien und Slowenien auf.

Im letzten Jahr ihres Studiums in Moskau nahm sie bei der Studenten Produktion der Oper „Le nozze di Figaro“ von Mozart teil und sang die Rolle der Susanna. 

2015 schloss sie das Studium in Moskau ab und bestand die Aufnahmeprüfungen an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Jetzt studiert Vlada im fünften Semester bei Frau Carolyn Grace James und trat regelmäßig auf. Seit 2015 ist Vlada Stipendiatin der Stiftung "Live Music Now". 2016 sang sie in der „Zauberflöte“ von Mozart in Thalia Theater. 2017 erhielt Vlada den 1. Preis beim Mozart-Preis Wettbewerb. Später in diesem Jahr hat sie in Meisterkurse im Sommerakademie Salzbug bei prof. Luciana Serra teilgenommen.

Mit dem Beginn vom März im Stadttheater Lübeck singt Vlada als Cover Sängerin die Rolle von Königin der Nacht. Später im Juni 2018 wurde sie auch für die Königin der Nacht zu den Bergedorfer Musiktagen eingeladen. 

Derzeit setzt die Sopranistin Vlada Shchavinska ihr Studium fort und nimmt an Konzerten in Hamburg teil.  


Pia Salome Bohnert, Sopran


 Die in Berlin geborene Sopranistin Pia Salome Bohnert studierte als Jungstudentin im Julius-Stern-Institut an der Universität der Künste Berlin klassische Gitarre, bis sie ein Gesangsstudium aufnahm. Seit 2016 nun lernt sie bei Prof. Jörn Dopfer im Konzertexamen, bei dem sie bereits auch ihren Master absolvierte. Sie vervollständigte ihre Ausbildung in Hamburg bei Prof. Burkhard Kehring. Außerdem besuchte sie Meisterkurse bei u.a. Christiane Oelze, Ulla Groenewold, Prof. Eric Schneider, Margreet Honig, Deborah York, Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson (Heidelberger Frühling), Christine Wolff, Norman Shetler und Peter Gülke (Heidelberger Frühling).

Pia Salome Bohnert ist sowohl im Opern-, Oratorium- wie auch im Liedbereich tätig.

 

Nach sehr erfolgreichen Hochschulopernproduktionen wie z.B. "Das schlaue Füchslein", in der sie die Titelpartie sang, führten sie erste Opernengagements u.a. an die Staatsoper Hamburg, das Theater Bremen und die Städtische Bühne Osnabrück. Sie sang u.a. am Theater Bremen in der Urauffühung von "Die kleine Meerjungfrau" die Titelpartie. Pia Salome Bohnert ist Preiträgerin des internationalen Festivals junger Opernsänger in Rheinsberg. Zuletzt sang sie mit der Kammerphilharmonie Bremen für die Stadtteil-Oper.

Aufgrund ihrer regen Konzerttätigkeit in Oratorien kann Pia Salome Bohnert Konzerte in Deutschland, Österreich, Kroatien, Slowenien, Schweden und Italien vorweisen. Im Juni 2017 erhielt sich einen dritten Preis beim internationalen Bach-Wettbewerb "cantate Bach!" in Greifswald.

In ihrer Arbeit liegt ein besonderer Schwerpunkt im Bereich Lied. Sowohl im norddeutschen Raum sowie in Österreich ist sie in Recitalen oft zu hören. Ein dritter Preis beim neunten internationalen Liedduowettbewerb "Schubert und die Moderne" im Jahr 2015, ein zweiter Preis beim zweiten "Gustav-Mahler-Liedwettbewerb" 2016 und ein erster Preis beim "Internationalen Wettbewerb für Verfemte Musik" in Schwerin 2016 honorierten ihre Leistung.

 

Pia Salome Bohnert ist ab dem Juli 2017 Stipendiatin der Claussen-Simon-Stiftung. Vorher wurde sie von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung unterstützt. Außerdem war sie im April 2016 Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings unter der Leitung von Thomas Hampson. Zusätzlich ist sie Stipendiatin der Gotthard-Schierse-Stiftung und der Internationalen Opernakademie Schloss Rheinsberg. Seit 2015 ist sie Mitglied des Vereins LiveMusicNow. Im April 2017 erhielt sie das Projektstipendium der Hochschule für Musik und Theater Hamburg für ein Projekt, welches die künstlerische Zusammenarbeit mit Geflüchteten und Kompositionsstudierenden der Hochschule beinhaltet.


Jung Kwon Jang, Countertenor


Der Countertenor Jung Kwon Jang wurde 1984 in Buyeo, Südkorea geboren und studierte an der Yonsei Universität in Seoul und schloss seitdem an Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Mark Tucker Master sein Gesangsstudium ab. Zurzeit absolviert er sein Konzertexamen bei Prof. Mark Tucker. Er erhielt zahlreiche Preise (2009 Haneum Music Competition, Korea, 2. Preis; 2010 Korea/Deutschland Brahms Association Competition, 2. Preis; 2010 Music Education News Concours in Korea, Encouraging Prize; 2014 Gustav Mahler Liedwettbewerb Hamburg, 3. Preis; 2015, 16th Maritim Musikpreis 3. Preis, Sonderpreis in Deutschland und im Jahr 2016, Mozart Wettbewerb, 3. Preis in Hamburg. Er erhielt im Januar 2017 ein Stipendium der Berenberg Bank Stiftung.

 

Jung Kwon Jang sang Alto Solo-Partien unter anderem in der Johannes Passion und im Magnifikat von Johann Sebastian Bach, im Messias von Georg Friedrich Händel, in „Die sieben Worte Jesu Christi am Kreuz“ von Heinrich Schütz und in anderen Chorwerken in Hamburg und Korea.

 


Irina Bogdanova, Sopran


Irina Bogdanova wurde 1993 in Wolgograd, Russland geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im alter von von fünf Jahren an der Geige, zunächst bei Grigorij Siplivez in Wolgograd, dann bei Marina Reshetova und Tamara Svirskaya in Hamburg. Ihren ersten Unterricht in Gesang bekam sie im Alter von 15 Jahren anfangs bei Anatoly Safiullin, dann bei Renate Behle, Yvi Jänicke und Valentina Kozhanova-Aleksandrova. Weitere Studien führten sie unter Anderem zu Brigitte Fassbaender.
Im Jahr 2014 gewann Irina Bogdanova den Bundeswettbewerb Jugend Musiziert 2014“ mit Höchstpunktzahl und debütierte an der Hamburgischen Staatsoper als Mutter in der Uraufführung der Kinderoper Zwerg Nase von Samuel Hogarth unter der Leitung von Benjamin Gordon.
Seit 2014 studiert Irina Bogdanova Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in der Klasse von Frau Prof. Carolyn Grace James.

Christian Lange, Bariton


Der Bariton Christian Lange, geboren 1992 in Hamburg machte bereits während seiner Schulzeit von 2002-2004 seine erste Bühnenerfahrung im König der Löwen in der Hauptrolle des Young Simba. In der Vorbereitung dieses Projektes erhielt er ein Jahr Gesangs-, Tanz- und Schauspielunterricht an der Stage Holding Hamburg. Von 2004-2009 nahm Christian Lange regelmäßig an den Produktion der Staatsoper Hamburg „Opera piccola“ teil. Unter anderem Oliver Twist und Pinocchio. Nach dem Abitur absolvierte er sein Bachelor Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Yvi Jänicke und Prof. Geert Smits im Februar 2016. Seit 2014 war Christian Lange in der Lied-Klasse von Prof. Burkhard Kehring. Im Oktober 2016 begann er sein Master Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Herrn Prof. Geert Smits.

 

Seit Beginn seines Studiums war er in verschiedenen Projekten und Konzerten zu hören. Unter anderen in der Sommerproduktion des Master Opern-Studienganges der Hochschule für Musik und Theater Die Lustige Witwe (Cascada) unter der musikalischen Leitung von Willem Wentzel, Regie Philipp Himmelmann. In der Opera concisa Die Csardarstfürstin (Boni), unter der musikalischen Leitung von Siegfried Schwab, Regie Florian-Malte Leibrecht, sowie in „Die Zauberflöte“ (Papageno) unter der musikalischen Leitung von Willem Wentzel, Regie Wolfgang Ansel. Die Schöpfung (Raphael) sang Christian Lange in der Hauptkirche St. Michaelis, sowie einen Auszug von Beethoven´s 9. Sinfonie in der Laeiszhalle. Christian Lange ist Preisträger von Jugend Musiziert und Stipendiat der Förderung Yehudi Menuhin Live Music Now Hamburg e.V.

 

Er ist Preisträger und Finalist mehrere Gesangswettbewerb wie u.a. Finalist des 44. Bundeswettbewerbs Gesang Berlin Junior 2014, Mozart Wettbewerbs 2015 der Absalom Stiftung und des 2. Gustav Mahler-Liedwettbewerb. Meisterkurse führten ihn u.a zu Michaela Schuster, Prof. Burkhard Kehring,, Erik Battaglia, Annette Berg (passiv). Im Konzertbereich wird Christian Lange im Rahmen von The Young ClassiX, eine initiative der Otto Group und des Ensembles Salut Salon unter der Leitung von Prof. Clemens Malich im Eröffnungs-Monat der Elbphilharmonie in Hamburg einen Auszug von Beethoven´s 9. Sinfonie singen.


Simon Yang, Tenor


Simon Yang wurde 1997 in Südkorea geboren. Er studiert seit Herbst 2017 an der Hochschule für Musik und Theater Gesang in der Klasse von Prof. Carolyn James.

 

In seiner Jugend wurde er bereits mit mehreren Preisen bei Gesangwettbewerben in Südkorea ausgezeichnet. 2014 erhielt er den ersten Preis des Ehwa & Kyunghyang Wettbewerb, des Shin YoungOk Voice Wettbewerb und des Shinhan Music Awards. 2015 erhielt er den ersten Preis des Korean Voice Wettbewerbes sowie den Korea Talent Award.

 

Konzerterfahrungen sammelte er bei mehreren Konzerten in Korea und Europa wie einem Konzert für Junge Künstler in Belgien 2015. 


Joris Rubinovas, Bass


Der Bass Joris Rubinovas wurde in Kaunas in Litauen geboren. Er machte sein Abitur am Konservatorium „Juozas Gruodis.” Seit 2015 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Prof. Carolyn Grace James. Er erhielt im Mai 2016 eine Stipendium des „Lions Club Hamburg” Wettbewerbe gewann Joris Rubinovas in Litauen, den 1. Preis des Wettbewerbs „75. Jubiläum des Gymnasiums für Künste‚ Šiauliai Saulius Sondeckis” in 2014 und den 1. Preis des „Internationalen Forum der jungen Sänger des XXI. Jahrhunderts“ in Klaipeda (Litauen).

 

Ebenso in 2014 war er 1. Preisträger bei dem Wettbewerb „Junge Sänger der Republik“ in Naujoji Vilnia und bei dem Wettbewerb zu Ehren des 130. Jubiläums von Juozas Gruodis.  Joris sang im Januar 2016 die Basspartie von W. A. Mozarts Requiem in der Laeiszhalle Hamburg unter der Leitung von Thomas Posth. Er sang 2014 „Fiddler On The Roof“ als „Tevye“ die Hauptpartie in einem Konzert unter  der Leitung von Stasys Domarkas im State Music Theatre von Klaipeda.

 

Meisterkurse belegt Joria Rubinovas regelmäßig in New York und London mit Daniel Ferro, Laura Sarti, Mark Oswalt, Ira Siff und  David Hughey u.v.m.


Meredith Nicollai, Mezzosopran


Meredith Nicollai studierte an der University of Southern California das Fach Germanistik, welches sie mit Auszeichnung

abschloss. Anschließend zog sie nach Berlin, wo sie ihren Master in Musik- und Theaterwissenschaften absolvierte. 2010 setzte sie ihr Gesangsstudium bei Dr. Jeanette Favaro-Reuter an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy” in Leipzig fort, welches sie 2013 mit dem Prädikat „sehr gut“ für ihr Diplomkonzert erfolgreich beendete. Als Studentin sang sie bei zahlreichen Konzerten und Produktionen und war Finalistin des Leipziger Lortzing-Wettbewerbes für Gesang.

 

2012/2013 wurde Meredith Nicollai mit einem Stipendium der ad infinitum foundation gefördert und sang als Gast an der Oper Leipzig. Mit ihrem ‚ansprechendem Mezzo’ gab sie im Sommer die Muse in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen bei der Kammeroper Schloß Rheinsberg. Ihr Debut in der Hamburger Laeiszhalle gab Meredith Nicollai mit “Bachs Faust”, einem inszenierten ‚One- Woman-Konzert’ mit den Hamburger Symphonikern, welches ihre Leidenschaft für alternative Konzertformen und neue Musik erweckte. Seit 2015 singt sie als Solisten und Ensemble-Mitglied mehrerer Ensembles in ganz Deutschland. 2016 gründete Sie das Trio Traverse und gewann mit Ihrem Konzert-Konzept “Transit” den

Masefield-Wettbewerb 2016. Im selben Jahr gewann sie den Elise Meyer Wettbewerb für Gesang.

 

Seit 2014 studiert Meredith Nicollai an der HfMT Hamburg Gesang in der Klasse von Prof. Yvi Jänicke. Im März 2017 erfolgte ihr erfolgreicher Masterabschluss im Museum für Kunst und Gewerbe.


Judith Österreicher, Sopran


Die junge österreichische Sopranistin Judith Österreicher ist Finalistin des Competizione dell´Opera 2017 sowie des Maritim Wettbewerbs 2017 und wird im Juni 2018 als Morgana in Alcina (Händel) mit den Hamburger Symphonikern zu hören sein. 2017 sah man sie unter anderem in der Staatsoper Hamburg (opera stabile) als Poppea in L'incoronazione di Poppea (Monteverdi), als 2nd woman und 2nd witch in Dido and Aeneas (mit den Hamburger Symphonikern unter Willem Wentzel) im Theater Gaußstrasse (Hamburg) sowie als Gretel (Hänsel&Gretel, Humperdinck). In den Jahren 2015 und 2016 sang sie die Rolle der Susanna in Le Nozze di Figaro (Mozart) und Pamina in der Zauberflöte (Mozart) in Österreich. Ihre ersten Opernrollen spielte sie 2014 und 2015 als 1. Dame in Mozarts Zauberflöte sowie als Serpina in La Serva Padrona (Pergolesi) in Deutschland (Theater an der Rott) und Österreich (u.a. Stadttheater Wels).

Zurzeit studiert die Sopranistin im Masterstudiengang Oper an der HfMT Hamburg bei Carolyn James. Ihr Bachelorstudium sowie ein Gesangspädagogikstudium schloss Judith Österreicher an der Anton Bruckner Universität in Linz im Juni 2016 mit Auszeichnung ab. Bereits seit Beginn ihres Studiums tritt sie regelmäßig bei Konzerten und Oratorien auf (u.a. Laeiszhalle Hamburg, Brucknerhaus Linz).

Seit 2013 ist sie regelmäßig Stipendiatin verschiedenster Organisationen sowie seit 2017 Sängerin im Programm der Live Music Now e.V.

Meisterkurse absolvierte sie bei Christiane Iven, Malin Hartelius, Ruxandra Donose, Helene Schneiderman, Kurt Widmer, Robert Holzer und Elena Mirtova.


Sophie-Magdalena Reuter, Sopran


Sophie-Magdalena Reuter ist eine deutsche Sopranistin und wurde in Hamburg geboren, wo sie an der Hochschule für Musik und Theater Gesang studierte und in 2018 mit dem Master Oper abschloss.

Einem größeren Publikum wurde sie im Herbst 2017 bekannt, als sie beim internationalen Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ das Semi-Finale erreichte.

Sophie-Magdalena Reuter ist Trägerin des Förderpreises des Mahler-Wettbewerbs Hamburg, des Ida-Ehre-Kulturpreises sowie des Hermann-Rauhe-Sonderpreises. Sie war Stipendiatin der Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung und ist Stipendiatin des Vereins Live Music Now. Seit 2018 ist Sophie-Magdalena Reuter Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund.

Entdeckt wurde sie im Alter von 17 Jahren von der New Yorker Sopranistin und Gesangsprofessorin Carolyn Grace James. Bühnenerfahrungen sammelte sie bei diversen Opernproduktionen. Ihr Studium schloss sie innerhalb der Opernproduktion „Alcina“ von G. F. Händel in der Rolle Morgana mit großem Erfolg ab.

 

Sophie-Magdalena Reuter ist auch im Konzertfach sehr gefragt und singt regelmäßig Konzerte im In- und Ausland. 2019 wird sie die Mozartmatinee im Konzerthaus Dortmund, begleitet von den Dortmunder Philharmonikern singen.

 


Geng Lee, Bariton


Geng Lee studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zunächst bei Prof. Jörn Dopfer, aktuell bei Frau Prof. Carolyn Grace James. (ehemals: Sopranistin an der MET New York). 

Nach der Teilnahme am 25. „Flame“ Wettbewerb 2014 in Paris ging Lee als bester junger Sänger aus gezeichnet hervor und bekam ein Stipendium für Meisterkurse an der Sommer-Akademie Salzburgzugesprochen. BeimMozart-Gesangs-Wettbewerb errang Lee 2015 den 2. Preis. Es folgte 2015 ein Auftritt als St. Brioche in F. Lehárs „Die lustige Witwe“ (Inszenierung: P.Himmelmann) mit dem Hamburger Symphonikern (Dirigent W. Wentzel). Er sang 2015 auch im Weihnachtsoratorium I-III die Bass-Partie mit dem Wandsbeker Sinfonieorchester und Chor „DaCapo“ in der St. Nicolai-Kirche und war bei einer Aufnahme von F. Schuberts „Messe“ als Bass engagiert. Zusammen mit dem Orchester der Deutschen Kinderärzte und Chor in St. Petri Hamburg war Lee bei einem Benefiz für Flüchtlingskinder unter der Leitung von Manfred Fabricius dabei. 

2016 stellte er sich als Papageno in Mozarts „Zauberflöte“ wieder mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von W. Wentzel in einer Inszenierung von W. Ansel vor. 2018 folgte ein Auftritt in P. Tschaikowskys „Eugen Onegin“ als Zeretsky in der Hochschule für Musik und Theater mit dem dortigen Studenten-orchester unter Leitung von Mien Bogaert. 

Im Juni gewann Geng Lee den ersten Preis (Sonderpreisder Gustav-Mahler-Vereinigung) beim 3. Gustav Mahler-Liedwettbewerb, ausgerichtet von der HfMT und der Rochna-Stiftung (Prof. B. Kehring) zusammen mit dem niederländischen Pianist Daan Boertien. 

Im Januar 2019 nahm Geng Lee an einer Veranstaltung im Rathaus Harburg unter dem Titel „Stars von morgen“ teil. Am 12. Juli 2019 erreichte sein Abschlusskonzert eine hohe Punktzahl von 1,0 und einen großen Erfolg. 


Ana Carolina Coutinho, Sopran


Die nordbrasilianische Sopranistin Ana Carolina Coutinho studiert Konzertexamen Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg beim Herrn Prof. Mark Tucker. 2015 hat sie ihren Bachelor Gesang an der „Universidade Estadual Paulista (UNESP)“ abgeschlossen, an der sie zahlreichen Rollen wie Serpina „La Serva Padrona“, Geraldine „A Hand of Bridge“ und Laetitia „The Old Maid and the Thief“ dargestelt hat. Im 2016 hat sie als Mademoiselle Silberklang „Der Schauspieldirektor“ und als Walter „La Wally“ bei der Opernakademie von „Theatro Sao Pedro“ in Sao Paulo aufgetreten. Sie nahm an viele Meisterkurse mit internationalen und renommierten Sänger und Pianisten teil, wie Laurent Naouri, Eiko Senda, Xenia Mejer, Margreet Honig, Roger Vignoles und Edith Mathis. Im Januar 2019 wirkte sie in der Schubertwoche im Boulez-Saal, Berlin unter der Leitung von Thomas Hampson mit. Sie sang als Solistin und Chorsängerin in verschiedenen Konzertsäle unter der Leitung von Dirigenten wie Stefan Weilar, Rolf Beck, Tan Dun, Helmuth Rilling und David Zinman. Als Stipendiatin wurde sie beim Chorakademie Lübeck, beim Arthur Pfungst Stiftung und Yehudi Menuhin Live Music Now e. V. Hamburg gefördert. Februar 2018 war sie Preisträgerin des Mozart-Wettbewerbes der Absalom-Stiftung Hamburg und September 2018 nahm sie an der Hugo Wolf Wettbewerb teil.


Aditi Smeets, Sopran


Die junge Sopranistin Aditi Smeets aus den Niederlanden, studierte Hauptfach klassischen Gesang am Conservatorium Maastricht, wo sie 2016 bei Prof. Yvonne Schiffelers ihren Bachelor mit Cum Laude abschloss. Während ihres Studiums in Maastricht absolvierte sie als erste Studentin ein Austauschprogramm der „European Opera Academy“ in Florenz (Italien) und in Hamburg (Deutschland).

Smeets trat als Solistin bereits in diversen Werken in Erscheinung, darunter „La petite messe solenelle“ von Rossini, „Lauda Sion“ von Mendelssohn, "St. Cecilia Messe" von Gounod und „Missa Brevis“ von Mozart

Auf der Bühne war sie als Barbarina (Le nozze di Figaro, JMD) und in vielen verschiedenen Hochschulproduktionen zu sehen.

Zudem war Smeets während ihres Studiums in Maastricht Mitglied des Chores von Opern Gesellschaft "Opera Zuid". Dort sang sie in La Boheme, Die Fledermaus, la Traviata und Carmen.

Seit Oktober 2017 studiert sie Master Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Michaela Kaune.


Joël Vuik, Countertenor


Der Countertenor Joël Vuik wurde 1987 in Moordrecht (NL) geboren. Seine musikalische Laufbahn begann mit ersten Gesangauftritten in der Schule und in der Kirche in seinem Heimatort. Bald bekam Joël auch Gitarren- und Klavierunterricht.

 

2009 begann Joël an der Hochschule für die Künste, Codarts in Rotterdam, ein „Bachelor of Music in Education“-Studium, darauf folgte 2012  der „Bachelor of Music“ für Gesang bei der Mezzosopranistin Carolyn Watkinson. Später studierte Joël bei der Sopranistin Charlotte Riedijksowie bei Roberta Alexanderund dem Bariton Frans Huijts.

 

2014 und 2015 absolvierte Joël Vuik zwei Meisterkurse in Siena bei Michael Chance, Lynne Dawson, Elisabeth Priday, Fiona Tree,Ian Partrigde, Daniel Taylor, Giulia Nutiund Paul Beier.

 

Im Jahr 2014 folgte sein Debüt an der Oper Rotterdam mit "Amadigi die Gaula“ von G. F. Händel in der Titelrolle. Kurz danach, im März 2015, debütierte er in der Jurriaanse Halle „de Doelen“ mit einem Solo-Recital. 

 

Joël besuchte Meisterklassen und hatte Privatunterricht beiDamien Guillon, Claron McFadden, Maria Riccarda Wesseling, Andrew Schroeder,Renate Behle, Henk Neven, Marcel Reijans, Don Marrazzo,Margreet Honig, Michael Chance, Daniel Taylor und bei dem großen Countertenor Philippe Jaroussky.

 

Als Countertenor schloss er im Juni 2016 seinen Bachelor mit einer 9 Cum Laude-Auszeichnung ab. Das tat er mit dem Orchester Os Orphicumin der Jurriaansesaal, „de Doelen“. Für dieses erhielt Joël ein Stipendium der Stiftung Wijngaarden-Boot.

 

Im Oktober 2016 trat als Solist in der Oper „A Fairy Queen“ von Henry Purcell an der Staatsoper Hamburg in der Opera Stabile auf. Ein Jahr später, im November 2017, sang Joël die Rolle des Nerone aus der Oper L’incoronazione di Poppea von Claudio Monteverdi in der Opera Stabile. Von Februar bis April 2018 spielte er die Rolle des Orlando aus Antonio Vivaldis Oper Orlando Furioso am Allee-Theater Hamburg. Im Mai 2019 hat Vuik die Rolle des Arminius aus der zeitgenössischen Oper De Synode von Jan-Peter de Graaff gesungen. Diese Hauptrolle wurde für Joël geschrieben.

 

Joël Vuik schloss im Juli 2018 sein Masterstudium für klassischen Gesang bei Prof. Jörn Dopferan der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit einer 1,1-Auszeichnung ab. Deswegen erhielt Vuik einen Platz für das weiterführende Konzertexamen-Studium. Joël Vuik ist Stipendiat des VSB-Fonds, des Prinz Bernhard Kultur Fonds, des Rotary Clubs Hamburg-Elbe, der Bekkerla-Bastide Stiftung und der Oscar und Vera Ritter Stiftung. Joël ist seit Juni 2019 Stipendiat der Claussen-Simon-Stiftung und macht Teil des intensiven Kurrikulums aus.

 

Außerdem ist er Preisträger des Prix d’Harmonie-Wettbewerbs, Rotterdam 2016, Sonderpreisträger des Wettbewerbs der Walter und Charlotte Hamel Stiftung, Hannover 2017 und 1. Preisträger des Elise Meyer-Wettbewerbs 2018.

 


Laurence Kalaidjian, Bariton


Der junge Bariton Laurence Kalaidjian wurde in Hamburg geboren und sammelte schon während seiner Kindheit erste Erfahrungen in der Musik.

Von 2003 bis 2012 sang er im Neuen Knabenchor Hamburg unter der Leitung von Ulrich Kaiser an der Jugendmusikschule in Hamburg. Parallel lernte er mehrere Jahre privat Geige bei Henning Demgenski.

 

2015 sang Laurence Kalaidjian an der Staatsoper Hamburg in der Uraufführung der Kinderoper „Die Hamburger Sindbadauken“ die Rolle des Captain Igor. Seit Oktober desselben Jahres studiert er Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in der Klasse von Prof. Geert Smits und tritt seitdem in sämtlichen Produktionen auf. Meisterkurse bei Erik Battaglia und Angela Denoke, sowie eine Konzertreise nach Shanghai, China sind hier besonders erwähnenswert.

 

Auf der Bühne wirkte Laurence Kalaidjian 2017 in der Opernproduktion „Dido and Aeneas“ von Henry Purcell, „Riders to the Sea“ von Vaughan Williams und als Adonis in John Blow´s Oper „Venus and Adonis“ mit.

Zuletzt sang er in der Spielzeit 2017/18 die Rolle des Melisso in der Oper „Alcina“ von G.F. Händel.

Ein anderer großer Höhepunkt des Jahres 2018, war der Gewinn des Mozart-Preises.

Im März 2019 sang Laurence Kalaidjian am Theater Lübeck den 3. Richter in E.W. Korngolds „Das Wunder der Heliane“.

 

Für die Spielzeit 2018/19 ist Laurence Kalaidjian in der Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ von Otto Nicolai für die Rolle des Dr. Cajus eingeplant.

Beim Elise-Meyer Wettbewerb 2019 hat Laurence Kalaidjian den 2. Preis gewonnen.

 

Im Juni 2019 hat Laurence Kalaidjian für das Plattenlabel NAXOS in der Oper „Jephta´s Gelübde“ von Giacomo Meyerbeer die Rolle des Abdon aufgenommen. Im Juli 2019 hat er die Rolle des Thomas aus der Oper „Jery und Bätely“ von Ingeborg von Bronsart ebenfalls für NAXOS aufgenommen. Beide Aufnahmen waren unter der musikalischen Leitung von Dario Salvi.