Violine


Christa-Maria Stangorra


Die deutsch-lettische Violinistin Christa-Maria Stangorra (*1995, Minden/ Westf.) erhielt ihren ersten Unterricht mit vier Jahren, studierte später in London, Hamburg, Sion und Florenz (Pavel Vernikov) und schloss im Sommer 2018 ihr Bachlorstudium in der Klasse Prof. Tanja Becker-Bender in Hamburg mit Bestnote ab. Seit Oktober 2018 studiert sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Feng Ning.

Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Daniel Barenboim (Kammermusikprojekt des WEDO), Latica Honda-Rosenberg, Igor Ozim und Vadim Gluzman. Im September 2018 war Christa-Maria als Akademistin beim Zermatt Musik Festival des Scharoun Ensembles der Berliner Philharmoniker zu Gast. Zu ihren Auszeichnungen zählen der 1. Bundespreis bei Jugend Musiziert 2013 (Violine solo) mit WESPE-Sonderpreis, der 1. Preis beim Elise-Meyer-Wettbewerb in Hamburg, der “GWK Musikpreis 2014“ in Münster, der 3. Preis beim Internationalen Königin Sophie Charlotte Wettbewerb in Mirow und der Jugendförderpreis beim Internationalen Violinwettbewerb „Leopold Mozart“ in Augsburg. Der 10. Internationale Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover zeichnete sie mit einem Stipendium aus und präsentierte sie in seiner Konzertreihe „zu Gast in Niedersachsen“. 2016 wurde sie in die Stiftung „Villa Musica Rheinland-Pfalz“ sowie als Mitglied der „LGT Young Soloists“ aufgenommen, deren Konzertreisen sie u.a. auf Podien in Hongkong, Singapur und Tel Aviv führten. Highlights der vergangenen Saisons beinhalten solistische Auftritte in der Tonhalle Zürich, beim Rheingau Musikfestival sowie in der Victoria Hall Singapur. Eine CD mit skandinavischen Werken erschien im Frühjahr 2018 bei Sony/ RCA Red Seal. 

Die Stipendiatin der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ konzertierte mehrfach in der Londoner Wigmore Hall, im Ateneo Madrid und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern (u.a. als Solistin mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock und der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot). Als Irino-Preisträgerin gab sie 2014 mehrere Konzerte in Tokyo/ Japan. Ein Jahr später folgte ihr Debüt mit dem Asian Chamber Orchestra in Hongkong. Auf internationalen Kammermusikfestivals wie dem „Thy Chamber Music Festival“ (Dänemark) oder dem „Clasclas Festival Vilagarcia“ (Spanien) konzertierte sie an der Seite renommierter Künstler wie Máté Szücs und Guy Braunstein (beide ehem. Führungsmitglieder der Berliner Philharmoniker). Zu den Highlights der kommenden Saison zählen Engagements mit der Klassischen Philharmonie Bonn (Deutschlandtournee) sowie der Slowakischen Philharmonie Bratislava im KKL Luzern. 

Beim 26. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds erspielte sich Christa-Maria Stangorra eine Violine von Giovanni Francesco Pressenda von 1823 aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland. 


Anny Chen


Anny Chen ist eine taiwanesische/kanadische Geigerin, die zurzeit an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Tanja Becker-Bender studiert. Sie hatte schon Erfolg bei einigen internationalen Wettbewerben, z.B. der erste Preis und der Preis für die beste Interpretation eines Konzerts beim 'Violin of the North' Internationalen Wettbewerb, Russland 2009 und der Förderpremien als Finalist beim Kloster Schöntal Internationalen Wettbewerb, Deutschland 2011.
Sie hat in 2016 den ersten Preis von der Streicher-Kategorien des Elise Meyer Wettbewerbs, Hamburg, gewonnen.
Als Solistin trat Anny in vielen berühmten Konzertsälen auf, z.B im Kammersaal von der Laeiszhalle (Hamburg), in Wigmore Hall, LSO St. Luke’s, St Martin in the Field (London) und in Leeds in Rahmen des Internationalen Concert Series. In letzter Zeit hatte sie die Gelegenheit, als Solistin mit dem St. Peter’s College Orchester (Oxford), dem Cambridge Graduates’ Orchester und dem Finchley Chamber Orchester zu spielen.
Anny war von 2012 bis 2015 eine Studentin in der Klasse von Prof. Dr. Felix Andrievsky an der Royal College of Music. Sie wurde in dieser von dem ABRSM Stipendium unterstützt und in 2015 bekam sie ein Diploma of Higher Education. Von 2003 bis 2012 besuchte sie die Purcell School for Young Musicians, London, wo sie in der Klasse von Evgeny Grach war.
Anny ist auch eine Alumna von dem Perlman Music Program, wo sie regelmäßig zwischen 2010-2014 bei dem renommierten Geiger Itzahk Perlman Unterricht nahm.
Ab 2016 ist Anny von der Oscar und Vera Ritter Stiftung unterstützt und seit 2015 spielt sie eine Dom Nicolo Amati Geige von der Chi Mei Stiftung in Taiwan.


Onyou Kim


Onyou Kim, gebürtig in Seoul, absolvierte ihren Bachelor an der Seoul National University und kam nach einem Studienjahr am New England Conservatory in Boston an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie seit dem Frühjahr 2016 im Master-Studiengang Violine bei Prof. Tanja Becker-Bender studiert. Gleichzeitig studiert sie seit dem aktuellen Sommersemester mit ihrem Streichquartett, dem BAUM Quartett, im Master-Studiengang Kammermusik bei Prof. Niklas Schmidt. Dem voraus gingen Studien mit ihrem früheren Quartett, dem Bearsi Quartett, in Seoul.

 

Sie erhielt Preise bei zahlreichen Wettbewerben in Korea - "Music Association of Korea", "Eumak Journal", "Korea Germany Brahms Association Concours", "The Ari" Competition, "The Arts Pool Center", und sie erhielt Stipendien von der Seoul National University und das "Dean's List Scholarship" des New England Conservatory in Boston. Als Solistin konzertierte sie bereits mit dem Seoul Symphony Orchestra. Rezitalauftritte hatte sie in vielen Sälen in Korea sowie in der Jordan Hall in Boston. Mit dem BAUM Quartett konzertierte sie bei der Internationalen Sommerakademie Frenswegen und beim Trondheim Festival in Norwegen, dort auch zusammen mit Henning Kraggerud und mit Peter Jarusek vom Pavel Haas Quartett. Meisterkurse absolvierte sie bei James Ehnes, Donald Weilerstein, Eberhard Feltz, Oliver Wille, Mi-Kyung Lee, Sergey Kravchenko, Jürgen Kussmaul, Ik-Hwan Bae, Alexander Gebert, Kyung Sun Lee, Hatto Beyerle und Peter Jarusek.


Sun Shin


Die Geigerin Sun Shin wurde 1991 in Jeonju/Südkorea geboren. Sie fing bereits mit 4 Jahren an die Violine zu spielen. Schon in frühen Jahren wurde ihr musikalisches Talent offenkundig und sie gewann zahlreiche Wettbewerbe während ihrer Kindheit.

Sie spielte in späteren Jahren Konzerte als Solistin mit dem Jeonju Philharmonic Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra und den Hamburger Symphonikern. Sie erhielt zusätzlich Recitals, nachdem sie den Preis der Kumho Kulturstiftung für begabte junge Musikern in Korea gewann und als Siegerin der ´Elise Meyer Stiftung´ ausgewählt wurde. Kürzlich spielte sie als Solistin mit dem Orchester der Musikhochschule für Musik und Theater Hamburg infolge eines gewonnenen Wettbewerbs in der vollbesetzten Friedrich-Ebert-Halle.

Außerdem spielte sie bei vielen internationalen Musik-Akademien, Festivals und nahm an zahlreichen Masterklassen teil.

 

Sowohl die Seoul Arts High School als auch die Seoul National University absolvierte sie mit Auszeichnung. Im Laufe der Zeit erweiterte sie ihre Interpretation der Musik und zeichnete sich auch als Kammermusikerin aus.

Aktuell studiert sie an der Musikhochschule Hamburg Konzertexamen Violine im Solostudium bei Prof. Andreas Röhn und absolviert zusätzlich ein Kammerstudium mit ihrem Streichquartett „Baum“ bei Prof. Niklas Schmidt.

 


Lutong Zhang


Lutong Zhang erhielt ihren ersten Violinunterricht bei ihrem Vater. Bis zu ihrem 16. Lebensjahr war sie Jungstudentin an der Musikschule des Central Conservatory of Music in Beijing. Von 2009 bis 2016 studierte sie an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Viviane Hagner und Prof. Bernhard Hartog, wo sie ihr Diplom und ihr Masterstudium erfolgreich abschloss. Sie war Stipendiatin der Ad Infinitum Foundation und des DAAD. Von 2014 bis 2015 war sie Akademistin im Konzerthausorchester Berlin. Im Dezember 2014 gewann sie beim Violinwettbewerb der Ibolyka-Gyarfas-Stiftung einen Förderpreis.

 

Seit April 2016 bereitet sie sich bei Prof. Christoph Schickedanz an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg auf ihr Konzertexamen vor. Im 2017 gewann sie beim Wetbewerbder Elise Meyer Stiftung im Fach Violine einen ErstenPreis. 

 

Seit September 2017 ist sie Mitglieder der Meckrenburgische Staatskapele Schwerin.